Wer, was, wieso? Über diese Seite.

Ich bin pädophil und fühle mich sexuell zu Jungen im Alter von etwa 10 bis 14 Jahren hingezogen.

Seine Sexualität kann man sich nicht aussuchen oder ändern. Eine sexuelle Präferenz bleibt ein Leben lang. Sexualität ist aber auch ein menschliches Grundbedürfnis. Wenn man sie nicht ausleben kann, bedeutet das schon für sich genommen eine brutale Einschränkung der Lebensqualität.

Bei Pädophilie ist es aber damit nicht getan. Hinzu kommt soziale Ächtung und eine umfassende Kriminalisierung. In einer anonymen Umfrage plädierten 49% der Befragten für eine präventive Inhaftierung von Nicht-Tätern mit sexuellem Interesse an Kindern. 27% wünschten diesen den Tod.

Wer als pädophil „enttarnt“ wird, wird zum Aussätzigen, verliert seinen Freundeskreis und seinen Job. Was immer er sich an Anerkennung durch persönlichen Verdienst im Laufe seines Lebens erworben hat, ist dahin.

Das Stigma der Pädophilie ist so mächtig, dass auch die letzte Zuflucht gefährdet sein kann: das, was man nicht durch Verdienst erworben hat, sondern durch Geburt: die Liebe und Unterstützung der eigenen Familie.

„Ich bin es wert, geliebt zu werden.“ – „Ich weiß mich verstanden und angenommen.“ – „Es lohnt sich zu leben.“ – Durch eine pädophile Orientierung wird die emotionale Existenzgrundlage in Frage gestellt.

Wer diesen Blog liest und hetero- oder homosexuell veranlagt ist, darf sich das alles gerne probehalber einmal als Perspektive für das eigene Leben vorstellen.

Empfehlungen zum Weiterlesen

Mein Blog ist recht aktiv. Ich habe inzwischen über 300 Beiträge veröffentlicht, von denen ich über 40 in die Kategorie „Besonders empfohlen“ einsortiert habe. Eigentlich ist das zu viel für eine Empfehlungsliste, andererseits wieder zu wenig, denn natürlich sind auch viele der anderen Artikel lesenswert.

Da der Blog chronologisch in der Reihenfolge der Veröffentlichung organisiert ist, sind einige Inhalte trotz Kategorisierung nach „Themen“ und Suchfunktion nicht mehr ganz so leicht zu finden. Daher hier ein paar Empfehlungen:

  • Pädophil zu sein macht einen weder böse, noch verleitet es einen zu bösen Taten. Unter präventiven Gesichtspunkten ist es außerdem extrem kontraproduktiv, Pädophile als zwangsläufig schlecht zu kategorisieren. Man gefährdet damit Kinder. Warum das so ist, kann man in dem Artikel „Pädophile Identität: Fremdbild, Selbstbild und Wirklichkeit“ nachlesen.
  • Pädos und Päderasten waren bis in die 80er Jahre hinein ein akzeptierter Teil der Schwulenbewegung. Heute sind sie es nicht mehr. Wie es dazu kam, erfährt man in „Festtag der Befreiten“.
  • Das Konzept der „informierten Einvernehmlicht“ ist relativ neu. Es wurde erst 1979 von dem Sozialwissenschaftler David Finkelhor eingeführt. Das Konzept hat sich durchgesetzt und wird heute nicht mehr infrage gestellt. Mängel hat es trotzdem. Warum man das Konzept brauchte und war daran auszusetzen ist, verrät „Zu viel Einvernehmlichkeit. Zu wenig Gewalt.
  • Eine der häufigsten Fragen, die sich jemand stellt, der irgendwie mit dem Thema in Berührung kommt, beantwortet: „Warum gibt es Pädophile?“.
  • Was bedeutet es, pädophil zu sein? Antworten dazu finden sich in den Artikeln „Vom Hölzchen zum Stöckchen zum innersten Kern“ und „Lebensluft

Kontakt und Leserbriefe
Schneeschnuppe@protonmail.com

Generell sind Kommentare ausdrücklich erwünscht und werden von mir in der Regel freigegeben. Lediglich auf dieser einen Seite möchte ich das anders handhaben und werde hier eingestellte Kommentare nicht freigeben, sondern als Leserbrief behandeln. Ein Leserbrief wird dann ggf. auch in einem neuen Beitrag von mir aufgegriffen und zitiert.

Neben Kommentaren und Leserbriefen sind auch Gastbeiträge möglich. Vorschläge dazu können an meine eMail-Adresse gesendet werden. Im Fall einer Veröffentlichung wird der Beitrag als Gastbeitrag gekennzeichnet und auf Wunsch der Verfasser bzw. sein Pseudonym benannt.

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