Porta Nigra

Porta Nigra
Stefan George

Dass ich zu eurer zeit erwachen musste
Der ich die pracht der Treverstadt gekannt
Da sie den ruhm der schwester Roma teilte –
Da auge glühend groß die züge traf
Der klirrenden legionen – in der rennbahn
Die blonden Franken die mit löwen stritten –
Die tuben vor palästen und den Gott
Augustus purpurn auf den goldnen wagen!

Hier zog die Mosel zwischen heitren villen…
O welch ein taumel klang beim fest des weines!
Die mädchen trugen urnen lebensschwellend –
Kaum kenn ich diese trümmer – an den resten
Der kaiserlichen mauern leckt der nebel –
Entweiht in särgen liegen heilige bilder –
Daneben hingewühlt barbarenhöhlen…
Nur aufrecht steht noch mein geliebtes tor!

Im schwarzen flor der zeiten doch voll stolz
Wirft es aus hundert fenstern die verachtung
Auf eure schlechten hütten (reisst es ein
Was euch so dauernd höhnt!) auf eure menschen:
Die fürsten priester knechte gleicher art
Gedunsne larven mit erloschnen blicken
Und frauen die ein sklav zu feil befände –
Was gelten alle Dinge die ihr rühmet:

Das edelste ging euch verloren: blut…
Wir schatten atmen kräftiger! Lebendige
Gespenster! Lacht der knabe Manlius…
Er möchte über euch kein zepter schwingen
Der sich des niedrigsten erwerbs beflissen
Den ihr zu nennen scheut – ich ging gesalbt
Mit perserdüften um dies nächtige tor
Und gab mich preis den söldnern der Cäsaren!

Great Balls of Fire!

Der Song Great Balls of Fire aus dem Jahr 1957 ist der größte Erfolg von Jerry Lee Lewis und markiert den Höhepunkt seiner Karriere. Die wurde im Mai 1958 jäh unterbrochen, als bekannt wurde, dass der damals 22jährige Lewis die erst 13jährige Myra Gale Brown, Tochter seines Bassisten und Cousins J. W. Brown, geheiratet hatte.

Lewis musste seine Tour in England abbrechen und wurde auch bei seiner Rückkehr in die USA weiter von dem Skandal verfolgt. Radiostationen wollten seine Musik nicht mehr spielen, Fans und Freunde wandten sich von ihm ab. Statt zuvor 10.000 Dollar für ein Konzert konnte Lewis auf einmal nur noch 250 Doller mit einen Barauftritt verdienen. Im Grunde ein früher „Pädophilie“-Skandal, von dem sich Lewis nie wieder ganz erholte.

Wirklich pädophil dürfte Lewis eher nicht gewesen sein. Immerhin war er sieben mal verheiratet und weitere Geschichten mit kleinen Mädchen sind mir nicht bekannt.

Die Ehe mit Myra scheint zunächst glücklich gewesen zu sein aber unter dem Streß des Skandals und der zerbrochenen Karriere auch stark gelitten zu haben. In der Verfilmung wird Lewis sogar gewalttätig und ich gehe nicht davon aus, dass diese Darstellung lediglich auf „künstlerischer Freiheit“ beruht. Trotzdem hielt die Ehe immerhin 13 Jahre lang und es gingen 2 Kinder aus ihr hervor. Es war übrigens bereits seine dritte Ehe. Das erste Mal heiratete er bereits mit 16. Trotz des Skandals scheint ihm an der Beziehung auch wirklich etwas gelegen zu haben. Sonst hätte die Ehe (für seine Verhältnisse) kaum so lange gehalten.

Skandal hin oder her: als Musiker hat Lewis Großes geleistet und durch eine wahnsinnige Bühnenpräsenz begeistert. Er inspiriert bis heute. Als Beweis hier das Cover des damals 14jährigen Tilman Velguth bei The Voice Kids Germany aus dem Jahr 2013.

Das Video wurde bisher 52 Millionen mal angesehen. Was auch verdient ist. Besser kann man es nicht machen.

Tilman ist selbst ein Showman mit großer Bühnenpräsenz und hat offensichtlich ein Faible für Rockabilly-Musik.

Hier als kleine Zugabe noch ein Auftritt von ihm im Alter von 12 Jahren mit dem Song Rockin Robin von Bobby Day. Das Original stammt aus dem Jahr 1958.

Bang Bang (Élie Dupuis)

2008 erschien der kanadische Film Maman ist kurz beim Friseur. Erzählt wird die Geschichte einer Familie, die zu zerbrechen droht, als die Homosexualität des Vaters aufgedeckt wird.

Élise, das älteste der drei Kinder, entdeckt die Liebschaft des Vaters zu seinem Golfpartner und fühlt sich verpflichtet, ihre Mutter zu informieren. Die ist entsetzt und nutzt die Gelegenheit einer Beförderung mit Versetzung nach Europa, um dem untreuen Ehemann zu entfliehen und damit auch die Familie zu verlassen.

Der jüngste Sohn Benoît wird dadurch aus der Bahn geworfen. Er fängt an einzunässen, zerstört mutwillig sein Spielzeug und setzt die Garage in Brand. Der mittlere Sohn lenkt sich durch den Bau eines Seifenkisten-Rennwagens ab. Élise versucht die Situation aufzufangen.

Ein hervorragend besetzes Drama, das zu recht gute Kritiken bekommen hat.

Der mittlere Sohn, Coco, wird von Élie Dupuis gespielt, der damals 13 Jahre alt gewesen sein dürfte. Dupuis ist Sänger und steuerte zwei Lieder zum Soundtrack des Films bei: das französischsprachige Bang Bang und das englischsprachige The Great Escape.

Zwei schöne, sehr gefühlvoll gesungene Lieder, die ich hier gerne teile.

Hier noch die deutsche Übersetzung der Texts von Bang Bang:

Bang Bang

Wir waren noch Kinder,
Wir waren erst 5 oder 6 Jahre alt,
Wir haben das gleiche Spiel gespielt,
Er war der Stärkere von uns beiden.

Bang, Bang, er hat auf mich geschossen,
Bang, Bang, er hat mich verletzt,
Bang, Bang, ich habe geweint,
Bang, Bang, und er hat mich getröstet

Schnell verging die Zeit,
Und wir wurden erwachsen.
Lachend sagte er zu mir:
„Erinnerst du dich, wie wir früher gespielt haben?“

Bang, Bang, er hat auf mich geschossen,
Bang, Bang, er hat mich verletzt,
Bang, Bang, ich habe geweint,
Bang, Bang, und er hat mich getröstet

Du kannst lachen und singen,
Während ich weine.
Du kannst lachen und singen,
Während ich weine.

Er war meine große Liebe,
Ich wollte sie immer bewahren,
Und ich war nichts ohne ihn.
Ohne Liebe. Er ist geangen.

Bang, Bang, er hat mich verlassen,
Bang, Bang, ich bin verletzt,
Bang, Bang, ich werde weinen,
Bang, Bang, ohne getröstet zu sein.

Ronan Parke und Matthew “Mafro” Phelan

Wer Ronan Parke ist, wissen BLs. Aber wer zur Hölle ist Matthew Phelan? Und was hat er mit Ronan Parke zu tun?

Matthew ist der Gitarrist, der Ronan 2011 auf drei unplugged Videos mit seiner akustschen Gitarre begleitete.

Hier Ronans Version von Lady Gagas „The Edge of Glory“ vom 28.07.2011:

Am 10.08.2011 (2 Tage nach Ronans 13. Geburtstag) wurde seine Version von Bob Dylans „Make You Feel My Love“ veröffentlicht.

Am 06.09.2011 folgte dann seine Interpretation von „Jar of Hearts“ von Christina Perri.

Drei tolle Auftritte, die man sich immer wieder anhören kann.

Vor kurzem habe ich bereits einen Artikel zu Ronan geschrieben und darauf hingewiesen, dass er sich vor kurzem (im März 2019) als schwul bekannt hat. Im Interview gab er an, sich auch schon immer als schwul eingeordnet zu haben. Auch seine Familie wusste sehr früh Bescheid. Sein Outing gegenüber seinen Eltern im Alter von 7 oder 8 Jahren kommentierten sie im Stile von „Ja, klar. Wissen wir doch längst“.

Und hier haben wir nun Ronan, im Alter von noch 12 bzw. gerade eben 13 Jahren. Schon als die Videos veröffentlich wurden, wirkte es auf mich so, als würde Ronan seinen Gitarristen ein wenig anschmachten.

Für alle Zweifler gibt es neben den Songs auch noch den Clip vom Anstarr-Duell zwischen Ronan und Mafro.

Mit dem Wissen, das Ronan wirklich schwul ist und sich zum damaligen Zeitpunkt bereits seit mindestens 4 Jahren als schwul identifizierte, ist die Sache für mich klar wie Kloßbrühe.

An dieser Stelle endet mein Wissen.

So richtig viel habe ich zu Mafro nicht herausfinden können. Keine Ahnung, ob er ebenfalls schwul ist, oder nicht.

Wenn er es sein sollte und zwischen den beiden wäre etwas vorgefallen, dann wäre Ronan dadurch natürlich ganz furchtbar missbraucht und für den Rest seines Lebens gezeichnet. So macht man uns jedenfalls weis.

Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Tatsächlich hätte sich Mafro dann strafbar gemacht. Und Ronan glücklich.

Ronan Parke

Ronan Parke trat 2011 im Alter von 12 Jahren bei Britain’s Got Talent an und legte dabei einen der besten Auftritte hin, die ich je gesehen habe.

Nach diesem Auftritt wurde Ronan als große Favorit auf den Gesamtsieg gehandelt.

Er wurde aber nicht nur gefeiert. Es gab im Internet leider auch viele homophobe und beleidigende Kommentare über ihn. Der niedliche und hübsche Ronan hatte nämlich ein paar Gesten drauf, die erahnen ließen, dass er wohl schwul sein dürfte. Obendrein war er emotional und nah am Wasser gebaut. Also ein gefundenes Fressen für miese Dreckssäcke.

Ronan biss sich durch und konnte auch in den weiteren Auftritten absolut überzeugen. Am Ende wurde er überraschend nur zweiter. Trotzdem reichte der Erfolg zum Start einer am Ende doch recht kurzlebigen Musikkarriere.

Für seine drei Auftritte auf der Britain’s Got Talent Live Tour 2011 erhielt er 30.000 britische Pfund, doppelt soviel wie der Überraschungssieger Jai McDowall. Ronan trat beim Musikfestival T4 on the Beach vor 50.000 Leuten auf und brachte ein Album („Ronan Parke“) heraus, das es auf Position 22 der britischen Charts schaffte. Nach etwa einem Jahr war aber Schluss. Sein Plattenvertrag wurde gekündigt und Ronan verschwand in der Versenkung.

Im Jahr 2018 startete er einen Comeback Versuch und brachte ein neues Album („Found my way“) heraus, das moderat erfolgreich zu sein scheint. Der neuerliche Durchbruch ist ihm jedenfalls noch nicht geglückt. Singen kann er aber immer noch und aus dem hübschen Jungen ist ein gutaussehender junger Mann geworden.

Trotzdem ist mir das hübschen Entlein natürlich näher als der schöne Schwan.

Im März diesen Jahres erschien ein Interview bei Attitude (einem monatlich erscheinenden britischen Magazin, das über Lifestyle-Themen homosexueller Männer berichtet), in dem Ronan sich als schwul outete.

Hier ein Auszug (eigene Übersetzung).


Nach all den Jahren seit Britain’s Got Talent, wie blickst du auf diese Zeit deines Lebens zurück?

Ich betrachte es auf verschiedene Weise. Es war überwiegend eine positive Erfahrung, aber es gab gewisse Dinge, die passierten, als ich jung war bei denen ich im Rückblick sagen könnte: „Oh, ich war zu jung, um das zu tun“. Auf den sozialen Medien zu sein, war schwierig. Ich war 12 und die Leute sagten dieses wirklich negatives Zeugs, und es ging immer um Sexualität, immer. Ich hatte nie darüber gesprochen – ich war wirklich jung und es gab keine Veranlassung dazu. Aber fast immer ging es dort darum, und das war schwierig zu verarbeiten. Und der Industriekram: Ich habe mich von Unternehmen getrennt, mit denen ich zusammenarbeitete, und weil ich so jung war, sah ich das nicht als Geschäftsbeziehungen an, ich betrachtete sie als Freundschaften. Ich war so jung und naiv, ich sagte: „Das sind meine Freunde, die haben mich wirklich gern“. Als es endete war ich nicht darauf vorbereitet, von den Leuten nichts mehr zu hören. Das war schwierig, aber wie gesagt, ich habe aus allem gelernt.

Wie sahen die Kommentare aus?

Nun, wie gesagt, der Großteil der Dinge dreht sich alles um Sexualität. Ich wusste von klein auf, wer ich bin, und war sehr stolz darauf: Jeder um mich herum wusste es immer, meine Familie weiß es; ich musste nie zu jemandem kommen, nie. Ich musste es nie jemandem sagen, weil jeder es immer wusste. Und ich hatte nie negative Erfahrungen damit, bis ich an einer großen TV-Show teilnahm und die Meinungen der Leute auf mich einprasselten. Es war schwer zu akzeptieren, weil es etwas so Persönliches war, das mich immer sehr glücklich und stolz machte und es löste ein: „Oh, was soll ich tun?“ bei mir aus. Dann wollten die Leute, mit denen ich zusammenarbeitete, nicht, dass ich über meine Sexualität spreche. Sie meinten „Es ist nicht die Zeit dafür“. Da ich viele junge weibliche Fans hatte, wollten sie meine Karriere nicht gefährden. Allerdings kann ich mich nicht an eine Zeit erinnern, in der ich nicht stolz darauf war, wer ich bin.

War also „schwul“ ein Label, mit dem du dich bereits als junger Mensch identifiziert hast?

Ja. Ich erinnere mich daran, wie ich ein Coming-out bei meinen Eltern versucht habe: Ich war jung – ich kann mich nicht mehr erinnern, wie alt ich war, so 7 oder 8 Jahre – und ich ging nach unten inns Wohnzimmer und stand vor dem Fernseher und nahm die Fernbedienung und sagte: „Mami, Papi, ich habe euch etwas zu sagen! Alles dramatisch[lacht] Und sie haben einfach gesagt: „Ja, ja, ja, wir wissen, du bist schwul“, und sie haben mir die Fernbedienung abgenommen und den Fernseher wieder eingeschaltet! Ich war wie[dramatisches Keuchen], „Was?“! Aber sie wussten es einfach immer. Und danach brauchte es auch kein Coming-Out vor meinen Freunden kommen. Aber ich habe mich immer als schwuler Mann identifiziert und war immer sehr stolz, es zu sagen.

Es ist irgendwie unglaublich, dass man in diesem Alter nicht nur das Selbstbewusstsein hat, sondern auch das Zeug dazu, so offen und ehrlich zu sein.

Ich denke, meine Familie hatte viel damit zu tun. Was auch immer ich wollte, es war wie „Ja klar“. Wenn du Absätze tragen willst, trag ein paar Absätze, wenn du eine Barbie kaufen willst, kaufe ein paar Barbies. Ich wusste immer, dass ich nicht wie mein Bruder bin: Ich mochte keinen Fußball und keine Rennwagen, ich wusste immer, dass es etwas [Einzigartiges] an mir gab. Und als junger Mensch war ich immer noch stolz darauf. Als ich fünf Jahre alt war, sprang ich auf dem Trampolin in einem rosa Tutu herum. Eine der Freundinnen meiner Mutter machte einen Kommentar und meine Mutter warf sie raus. Sie sagte: „Nein, das ist er, er ist so glücklich, er selbst zu sein“. Meine Familie hat mir eingetrichtet, dass ich immer stolz darauf sein sollte, wer ich bin – es war nie ein Thema, bis ich auf die Show ging und die Leute anfingen, es als Negativ gegen mich zu verwenden.

Gibt es Beleidigungen, die dir im Gedächtnis geblieben sind?

Es waren beleidigende Worte, Dinge wie „Tunte“ und „Schwuchtel“, mit sehr negativem Zungenschlag gesagt. Ich fragte mich: „Was ist los mit diesen Leuten, ich bin 12 Jahre alt?“ Nach allem, was sie wissen konnten, wusste ich selbst nicht, wer ich bin. Ich wusste es zwar, aber das musste ja nicht so sein.

Ich denke für viele Leute, wenn sie von klein auf als schwul bezeichnet werden, kann es manchmal schwieriger werden, über ihre Sexualität zu sprechen, weil sie den Fieslingen nicht noch recht geben wollen. Nachdem du vorher so offen warst, hast du dann defensiv über deine Sexualität gesprochen?

Ich denke, es war eine Verteidigungssache, wie z.B.: „Denkst du, du kannst mich einsortieren? Nun, dann werde ich mich selbst nicht einsortieren“. Ich glaube, das hatte ich. Ich erinnere mich, als ich 12 Jahre alt war und ein Pressetraining absolvierte – das hatte nichts mit Großbritanniens Got Talent zu tun, das war danach – und ich saß da und kreuzte meine Beine und sie meinten „Nicht die Beine in Interviews kreuzen“. Es gab Dinge, die sie von mir nicht wollten, und dann wurde mir klar: „Ich bin nicht ich selbst“. Normalerweise wäre im Interview und würde so sitzen[kreuzt die Beine] und jetzt bin ich so[legt die Beine gerade auf den Boden]. Es war schwer, weil es so viele Leute gab, die diese Dinge sagten und mir das Gefühl gaben, dass ich falsch lag, ich selbst zu sein.

Von wem kam dieser Druck? Dein Plattenlabel? Dein Management?

Das war nur ein Pressetrainer, der mich auf Interviews vorbereitet hat. Meine Mutter sprach danach mit ihnen und sagte: „Das ist total unangebracht“.

Es ist so traurig, dass dir dieses Selbstverständnis aufgezwungen wurde.

Ja, nachdem ich mit einem anderen Management weitergemacht hatte, habe ich einen Song namens „Move“ gemacht und es ging darum, mit einem Mädchen im Club zu tanzen, und das war einfach nicht ich. Aber weil all diese verschiedenen Dinge passiert waren, dachte ich mir: „Nun, so muss ich sein, um erfolgreich zu sein. Ich kann nicht richtig darüber sprechen, wer ich bin. Es muss ‚Ronan Parke die Marke‘ und ‚Ronan Parke die Person‘ geben.

Das öffentliche Coming-out muss dadurch für dich eine Riesenhürde geworden sein?

Ich denke, weil ich all diese jungen Fans hatte, dachte ich: „Werde ich meine Fans verlieren, wenn ich darüber rede?“ Und es war dumm, so zu denken, aber ich dachte so, weil andere Leute mir gesagt hatten, dass das passieren würde. Wenn ich jetzt mit dir rede, habe ich noch nie so offen gesprochen, und es fühlt an wie ein Gewicht (das abfällt). Ich frag mich: „Warum habe ich das nicht früher gemacht?

Was war der Wendepunkt?

Ich bin jetzt 20 Jahre alt, und der Umzug nach London war ein großer Teil davon, weil ich die Community besser kennenlernen konnte. Ich kannte keine anderen Schwulen, wo ich herkomme. Es war nichts, was ich zu verbergen versuchte, aber ich bekam Kommentare von Leuten wie „Schämst du dich, darüber zu reden“? Das Wort Scham hat mich wirklich verärgert, denn das ist nicht der Fall. Ich würde nie wollen, dass ein junger Mensch denkt, dass ich mich schäme oder dass es falsch ist, darüber zu reden. Ich fand es schwer zu wissen, dass ich nicht darüber gesprochen hatte; es fühlte sich an, als wäre da unausgesprochen ein Elefant im Raum über den keiner redet. Ich meine, jeder wusste es, es gab keinen großen Schock, aber es fühlte sich an, als würde ich nicht über das Offensichtliche reden. Und es gab keinen Grund, warum ich es nicht tat. Das war der Punkt, an dem ich sagte: „Ok, ich muss darüber reden“.

Nachdem all diesem Druck bezüglich deiner Identität, war es schwierig, nach der Show und dem Album zu einem „normalen“ Leben zurückzukehren?

Es war schwierig, weil ich das Gefühl hatte, dass ich nicht gut genug war. Ich habe ein Jahr lang nicht gesungen, nicht einmal zu Hause. Ich habe einfach nicht gesungen. Ich hatte das Vertrauen in die Menschen, in die Industrie verloren. Ich war eine Weile wütend. Ich dachte, es wäre alles meine Schuld und ich glaubte einfach nicht an mich selbst. Als ich 16 Jahre alt wurde und die Leute die Schule beendeten und meinten: „Ich gehe aufs College, ich mache das“, dachte ich: „Ich habe etwas erlebt, von dem ich weiß, dass es zu mir gehört, ich will nichts machen, was mir nicht wichtig ist“. Ich wusste, wie sehr ich es liebte und es war meine Leidenschaft. Da dachte ich: „Eigentlich kann ich es noch einmal versuchen“. Ich zog mit etwa 18 Jahren nach London, weil ich dachte, das ist der Ort, an dem alles passiert.


Das Leben wagen

Wenn man ein Kind als Menschen wahrnimmt und seine Gefühle, Sorgen und Wünsche ernst nimmt, sollte das nicht im Gedankenexperiment stecken bleiben, sondern auch praktisch etwas bedeuten.

Ronan hat als Zwölfjähriger das machen dürfen, was er liebte und unbedingt machen wollte. Das zeugt für mich von der Liebe seiner Eltern und ihrem Respekt vor seinen Wünschen und Tröumen.

Wenn man Kinder vor jedem Risiko abschirmen will, hilft ihnen das letzlich nicht weiter. Stattdessen muss man sie laufen lassen und ihnen aufhelfen, wenn sie hinfallen (oder umgeworfen werden). Ein Leben ohne Belastungen gibt es nicht. Wichig ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Ronans Erfahrungen zeigen auf, dass mit seiner sehr frühen Musikkarriere auch Risiken verbunden waren. Aber soll man davon Abstand nehmen, seinen Traum zu leben, nur weil damit Risiken verbunden sind? Das erschiene mir wenig vernünftig. Man muss das Leben wagen, sonst stellt man am Ende des Lebens erschreckt fest, dass man gar nicht gelebt hat. Ronan Parke kann das nicht passieren.

Es ist ätzend, dass es so viele Menschen gab, die nichts besseres zu tun hatten, als Ronan wegen seiner (vermuteten) Sexualität anzupöbeln. Das war für ihn verstörend, aber er hat sich davon nicht nachhaltig beirren lassen. Er ist an der Herausforderung letzlich gereift – auch mit Hilfe seiner Familie.

Unabhängig davon, ob es mit dem muskalischen Comeback am Ende klappt, denke ich, dass Ronan seinen Weg finden wird.

Geoutet: Leonardo da Vinci – Genie und Päderast

Heute vor 500 Jahren, am 02.05.1519, starb einer der berühmtesten Künstler und Universalgelehrten aller Zeiten, Leonardo da Vinci.

Da Vinci ist heute eine Ikone des menschlichen Genies, der sich allenfalls noch mit einem Albert Einstein messen lassen muss – und vermutlich besser abschneidet, weil Einstein als Maler und Bildhauer einfach nicht mithalten kann. Leonardo war beides, Künstler und Wissenschaftler. Gibt es ein Bild, das berühmter als die Mona Lisa ist? Ich denke nicht.

Ein schwuler Mann?

Verheiratet war da Vinci nicht. Er hatte auch keine Kinder. Er gilt deshalb als schwul zumal ihm am 09.04.1476 mit einer anonymen Anzeige vorgeworfen wurde, sich an dem 17jährigen Jacopo Saltarelli vergangen zu haben. Da Vinci war damals dreiundzwanzig Jahre alt und bereits seit vier Jahren Mitglied der Malergilde von Florenz.

Die anonyme schriftliche Anzeige beschuldigte neben Leonardo auch drei weitere Beteilige. Der Prozess erregte in Florenz und Umgebung großes Aufsehen. Es wurde wurde innerhalb von zwei Monaten zweimal verhandelt, ohne dass jedoch Zeugenaussagen oder Beweismittel existierten. Durch die Fürsprache der Familien der weiteren Angeklagten und von Leonardos Freund und Lehrer Andrea del Verrocchio wurde die Klage unter der Bedingung, dass keine weiteren Anschuldigungen erhoben werden, fallen gelassen und die vier Männer aus dem Gefängnis entlassen.

Zwar wurde die Anschuldigung am 07.06.1476 erneut erhoben. Sie wurden aber wiederum zurückgewiesen, weil sie nicht den gesetzlichen Regeln für die Strafverfolgung entsprach: Anschuldigungen wegen Sodomie (homosexuellen Handlungen) mussten unterschrieben sein. Anschuldigungen könnten also zwar heimlich, aber nicht wirklich anonym erhoben werden. Die Anschuldigung gegen Leonardo war nicht unterschrieben worden.

Leonardo war als Resultat der Affaire jedenfalls wohl hinreichend verschreckt, dass er künftig Vorsicht walten ließ und uns keine weiteren ähnlichen Zeugnisse zu seiner sexuellen Orientierung hinterließ.

Das völlige Fehlen von Hinweisen auf Frauenbeziehungen und der fehlende Nachwuchs wurden als Beleg einer von der heterosexuellen Norm abweichende Orientierung gedeutet.

Es erscheint mir nicht abwegig, den (behaupteten) sexuellen Kontakt mit dem 17-jährigen Saltarelli als Hinweis auf Homosexualität zu deuten. Nur wissen wir natürlich nicht, wie der junge Mann mit siebzehn aussah. Noch wie ein Junge oder schon wie ein Mann? Insofern ist es schwer, aus diesem Einzelfall klare Schlüsse zu ziehen.

Es gibt aber eine andere, langjährige Beziehung, die Aufschluss über Leonardos sexuelle Orientierung geben kann.

Salai: das Kind des Päderasten

Ich habe eingangs zwar behauptet, dass Leonardo keine Kinder gehabt habe, aber das stimmt so nicht. Er hatte zwar keine Nachkommen, ein Kind hatte er aber schon: Salai.

Salai (bzw. Salaj) hieß eigentlich Gian Giacomo Caprotti und war der Sohn von Pietro di Giovanni, dem Pächter eines Weinguts, das Leonardo da Vinci vor den Toren Mailands gehörte. Er kam etwa 1490 als Zehnjähriger in Leonardos Werkstatt und wurde dort als Gehilfe beschäftigt. Außerdem stand er dem Meister als Nacktmodell zur Verfügung. Nach Vasari (dem ersten Leonardo-Biograph) nahm Leonardo den Jungen als Schüler an, weil ihm dessen „Anmut und Schönheit“ sowie sein „gekräuseltes Lockenhaar“ gefielen.

Wer liebt nimmt auch Dinge hin, die eigentlich unannehmbar sind. Salai hat Leonardo mindestens fünfmal bestohlen – und durfte trotzdem bei ihm bleiben.

In den ersten Jahren zeichnete er sich allerdings vor allem durch zahlreiche Streiche aus, die Leonardo teilweise recht ausführlich dokumentiert. Er bezeichnete ihn als „Dieb, Lügner, Trotzkopf“ und „Leckermaul“. Selbst 1497 konstatiert er noch: „Salai stiehlt das Geld.“ Doch anscheinend konnte er dem Schüler nicht böse sein. Obwohl er ihm und seinen Gehilfen manch gar üblen Streich spielte und ihm sogar Geld und seinen Mitschülern Silberstifte und ähnliches entwendete, muss er sich doch, wie für das Jahr 1494 dokumentiert wird, als nützlich erwiesen haben, denn er durfte in der Werkstatt verbleiben. Laut Vasari lehrte ihn Leonardo selbst „viele Dinge in der Kunst“, und er soll einige Arbeiten seines Schülers selber überarbeitet haben.

Wikipedia-Artikel zu Salaj

Dass Salai trotz seiner charakterlichen Fehler und Unzulänglichkeiten bleiben durfte, hatte realistisch gesehen mit „Nützlichkeit“ nichts zu tun. Es war Liebe. Und zwar Liebe, die auf körperlicher Anziehung beruhte.

Über die Beziehung zwischen Leonardo und Salaj gingen Gerüchte um. So existiert ein um 1563 entstandener imaginärer Dialog zwischen Phidias und Leonardo des Mailänder Malers Giovanni Paolo Lomazzo, in dem Leonardo eine Verteidigung der körperlichen Liebe zwischen Männern (beziehungsweise zwischen Männern und Knaben) untergeschoben wird, in der er Salaj als seinen Geliebten nennt. Im selben Dialog preist Leonardo Salaj als äußerst hübsch mit schönen, gewellten Haaren und wohl proportionierten Mund und Augen und bezeichnet ihn als seinen geliebten „pincerna“ (lat. Mundschenk in Anspielung auf den Ganymed-Mythos). Die direkte Anspielung auf ein mögliches sexuelles Verhältnis findet sich im Codex Atlanticus (eine gebundene Sammlung von Zeichnungen, Skizzen und Notizen Leonadro da Vincis), wo auf der Rückseite der Blätter 132 und 133 zwei erigierte Penisse (auf Beinen und mit Schwänzen) gezeichnet sind, die auf einen mit „Salaj“ überschriebenen Anus zuwandeln.

Wikipedia-Artikel zu Salaj

Leonardo soll 1490 derartigen Gefallen an dem zehnjährigen männlichen Nacktmodell Gian Giacomo de Caprotti alias Andrea Salaino Florentine (1480–1524) gefunden haben, dass er diesen adoptierte und insgesamt zwanzig Jahre (bis zu seinem Tod 1519) mit ihm zusammenlebte. Wegen Caprottis Neigung zum Lügen und Stehlen änderte Leonardo dessen Spitznamen von „Salaino“ auf „il Salaí“ (= die Ausgeburt/Brut des Teufels) oder auf Französisch „mon Salai“. Salaí verhielt sich teilweise wie ein Junior-Chef in Leonardos Akademie, und dies erregte mit Sicherheit – in Kombination mit den bekannten Verhaltensproblemen – Neid und Aggressionen bei den Mitarbeitern.

Wikipedia-Artikel zur Mona Lisa (Abschnitt zur Salai-Theorie)

Es gibt ein Zitat Leonardos, das mir zu seiner Beziehung zu Salai perfekt zu passen scheint:

Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid

Leonardo da Vinci

Salai hat Leonardo zwar (zusammen mit Francesco Melzi) nach Frankreich begleitet, wo Leonadro zwei Jahre später starb, er blieb aber nicht bei ihm.

Stattdessen begab er sich wieder nach Mailand, wo er sich auf dem Weingut niederließ, das schon sein Vater bewirtschaftet hatte.

Nach dem Tode von Leonardo da Vinci erbte er „für die vielen treuen und wertvollen Dienste“ die Hälfte dieses Anwesens. Dort verbrachte er die letzten Jahre bis zu seinem Tod. Er starb im Alter von 44 Jahren durch einen nicht näher belegten Büchsenschuss und wurde am 10. März 1524 in Mailand begraben.

Wikipedia-Artikel zu Salaj

Auch die Mona Lisa fiel nach dem Tod da Vincis zunächst an Salai:

Nach seinem (Leonardos) Tod blieb das Werk im Nachlass, wurde mit anderen Gemälden von seinem Schüler Salaj verwaltet und später von Franz I. von Frankreich für viertausend Goldflorin erworben.

Wikipedia-Artikel zu Leonardo da Vinci (Abschnitt Mona Lisa)

Eine These, die bereits Vasari erwähnte, ist, dass der Name „Mona Lisa“ ein Anagramm zu „Mon Salai“ (dt.: Mein Salai) ist. Die Mona Lisa, die man gemeinhin zu kennen meint, ist eine Frau. Es scheint aber möglich, dass sich tatsächlich Salai dahinter verbirgt. Die Salai-These ist umstritten. Sie wird auch heute noch von Kunsthistorikern vertreten, vom Louvre allerdings abgelehnt.

Italienische Kunsthistoriker vermuten, dass ein Mann für Leonardo da Vincis berühmtes Bild der „Mona Lisa“ Modell gesessen hat. Wahrscheinlich habe es sich dabei um den Schüler und mutmaßlichen Geliebten des Künstlers, Gian Giacomo Caprotti alias Salai, gehandelt, sagte der Vorsitzende des italienischen Komitees für das kulturelle Erbe des Landes, Silvano Vinceti.

Vergleiche der Gesichtszüge der „Mona Lisa“ mit weiteren Gemälden Da Vincis wie etwa „Johannes der Täufer“ oder „Der fleischgewordene Engel“ offenbarten Ähnlichkeiten in den Nasen- und Mundpartien, die vermutlich Salai nachempfunden seien. Zudem habe der Künstler in die Augen der „Mona Lisa“ die Buchstaben „L“ wie Leonardo und „S“ wie Salai gemalt, sagte Vinceti.

Artikel auf welt.de

Päderast und Mentor

Abschließen will ich mit ein paar spekulativen Gedanken zu einem weiteren Zitat Leonardo da Vincis:

Das ist ein armseliger Schüler, der seinen Lehrer nicht übertrifft.

Leonardo da Vinci

Ich glaube kaum, dass man Salai vorwerfen kann, das Genie Leonardo nicht übertroffen zu haben. Es scheint aber, dass Leonardo sich als Mentor verstanden hat. Als ein Lehrer, der sich wünscht und erwartet, von seinem Schüler übertroffen zu werden.

Für mich klingt darin deutlich das antike Ideal der Beziehung eines Päderasten zu seinem pais (Knaben). Nach dem Ende der eigentlichen päderastischen Beziehung schloß sich oft eine lebenslange Freundschaft an.

Die Beziehungen Leonardos zu Salai scheint von vielen Enttäuschungen und leidvollen Episoden geprägt gewesen zu sein, vom schlechten Verhalten und den Eskapaden des jungen Salai bis zum fehlenden künstlerischen Erfolg des älteren Salai, der als Maler wohl nur Mittelmaß blieb. Neben den überlieferten Enttäuschungen muss es auch schöne und kostbare gemeinsame Momente gegeben haben, denn sonst hätte die Liebe die Enttäuschungen nicht überlebt.

Leonardo hat die Beziehung zu Salai auch noch aufrecht erhalten, als Salai für ihn sexuell (wahrscheinlich) nicht mehr interessant gewesen ist und ihn sogar als Erben berücksichtigt. Für mich erscheint Leonardo damit als ein Päderast im klassischen Sinne, dem es wichtig war, auch über die päderastische Beziehungsphase hinaus mit dem geliebten Menschen eng verbunden zu bleiben.

Das kann man im Fernsehen nicht machen

Das kann man im Fernsehen nicht machen ist die deutsche Übersetzung des Titels der kanadischen Kinder-Comedy-Serie You Can’t Do That on Television (kurz: YCDTOTV), die von 1979 bis 1990 produziert wurde. Die Show startete ursprünglich als Low Budget Produktion im Lokalfernsehen von Ottawa und wurde nach dem Erfolg der ersten Staffel für das nationale kanadische Fernsehen adaptiert. Ab 1981 übernahm der amerikanische Kindersender Nickelodeon die Serie. Insgesamt erschienen 144 Episoden.

Es gab wiederkehrende Sketche wie das Erschießungskommando oder den versifften Burgerladen und bestimmte Schlüsselwörter lösten eine magische Dusche auf denjenigen aus, der die auslösenden Worte in den Mund genommen hatte: wenn man „Wasser“, „Waschen“ oder „Nass“ sagte kam man noch billig davon: man wurde von einem Wasserschwall übergossen. „Ich weiß nicht“ führte dagegen zur Schleim-Dusche. Natürlich bemühten sich die Darsteller darum, dem jeweils anderen ein „Ich weiß nicht“ zu entlocken.

Hier ein paar sorgfältig ausgewählte Episoden, die jeweils auch einen Sketch enthalten, der mir besonders gefallen hat. 🙂

Die Pilotfolge von Whatever Turns You On (einem Spin-Offs vom YCDTOTV) vom Mai 1979:

YCDTOTV- Episode 97 „Back to School“ vom 20.08.1986:

YCDTOTV- Episode 106 „Home“ vom 30.12.1986:

Alec in der WILDnis

2012 erschien auf Youtube die erste Folge der selbstproduzierten Serie Alec in WILDerland (deutsch: Alec in der WILDnis) von Alec J. Fischer, einem damals 11jährigen Jungen aus Texas.

Übersetzung aus dem Vorspann der Serie:

Mein Name ist Alec und ich bin elf Jahre alt. Bücher haben mich auf Abenteuer in der ganzen Welt mitgenommen. Filme haben mir intensive Herausforderungen gezeigt, denen Helden gegenüberstehen. Die Videospiele meiner Brüder haben mich gelehrt, dass ein schneller und grausamer Tod kommen wird, wenn man nicht aufpasst. Es ist eine wilde Welt da draußen und hier in Texas ist sie noch wilder. Ich werde diese wilden Länder erleben, erforschen, erkunden und überleben.

Es geht vor allem um die Freude am Abenteuer. Kinder sollen dafür begeistert werden, nach draußen zu gehen und die Welt zu entdecken. Hier erklärt Alec seine Motive:

Die Serie ist für ein Hobby-Projekt unheimlich gut umgesetzt. Die erste Staffel mit 4 Folgen wurde mit etwa 400 Dollar je Folge aus eigenem Geld finanziert. Ab der zweiten Staffel wurden die Produktionskosten über Fundraising durch Spenden gedeckt, was auch aufwendigere Technik und ungewöhnliche Locations (sogar einen Trip nach Afrika) ermöglicht hat.

Und weil die Serie so gut gemacht ist, hier auch gleich die ersten beiden Episoden.

Wem das nicht reicht, dem empfehle ich den Besuch des Youtube-Kanals von Alec mit vielen weiteren Folgen.