Das 22. Tor – der vierte Advent

Das Lied „Minuit, chrétiens“ (Mitternacht, Christen) ist ein weltweit bekanntes Weihnachtslied. Der Text stammt von  Placide Cappeau, die Musik von Adolphe Adam. Die Premierenaufführung im Jahr 1847 sang die Opernsängerin Emily Laurey

Möglicherweise kenne ich die deutsche Fassung „Mitternacht, Christen“ nicht, weil ich nicht der Allerchristlichste bin und es mir ganz allgemein an religiösem Eifer mangelt. Es könnte aber auch einfach daran liegen, dass die englische Version des Liedes „O Holy Night“ alles dominiert. Die englische Fassung findet sich jedenfalls gefühlt auf jedem zweiten Weihnachts-Album.

Mich tröstet ein wenig, dass von „Stille Nacht, heilige Nacht“ vermutlich auch kaum ein Franzose weiß, dass das Lied „Silent Night“ bzw. „Douce nuit, sainte nuit“ eigentlich aus Deutschland stammt.

Wie auch immer.

Ähnlich begeistert wie von Declan Galbraith, von dem ich bereits ein Lied im Adventskalender veröffentlicht habe, bin ich von Billy Gilman. Und da Billy kurz nach dem Erfolg seines Debutalbums (One Voice, erschienen am 20. Juni 2000) ein ganzes Weihnachtsalbum veröffentlicht hat (Classic Christmas, erschienen am 17. Oktober 2000) ist es nur natürlich, wenn auch er seinen wohlverdienten Platz im Adventskalender bekommt. Und nach der Einleitung wird es niemanden überraschen, dass ich mir dafür seine Interpretation von „O Holy Night“ dafür ausgesucht habe.

Ich will aber nicht geizen und lege noch „Warm & Fuzzy“ drauf, einen schönen Song der von Don Cook und David Malloy eigens für das Weihnachtsalbum von Billy geschrieben wurde. Die beiden haben übrigens auch Billys ersten Hit „One Voice“ geschrieben.

Das 19. Tor

Wenn ich mich mit Schlittschuhen aufs Eis begeben würde, würde ich vermutlich eine wenig elegante Bodenlandung hinlegen. Ich möchte nicht einmal ausschließen, dass ein Arzt als Folge meines Wagemuts ein oder zwei Knochenbrüche versorgen müsste. Ich gedenke allerdings den Beweis schuldig zu bleiben. Stattdessen staune ich noch einmal die Eispaarlauf-Künste russischer Kinder. Diesmal sind Maria Sorokina und Arseniy Antropov am Start.

Das 17. Tor

Ein Song, den man gegen Ende der Weihnachtszeit fast nicht mehr hören kann und der doch jedes Jahr wieder über einen hineinbricht, ist „Last Christmas“ von Wham.

Hier die Version des damals 11järigen Sungha Jung aus dem Jahr 2007 auf akustischer Gitarre.

Da ich niemanden mutwillig in den Wahnsinn treiben will, gibt es als Altnative für bereits bis zum zumutbaren Limit von „Last Christmas“ Geschädigte hier den 12jährige Sungha Jungs mit „Stille Nacht, heilige Nacht“).