Adventskalender 2020 – 12. Tor

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine nette Mail eines Blogleser, der mir einen richtig schönen Vorschlag für den Adventskalender gemacht hat.

Hinter dem heutigen Türchen verbirgt sich also ein Gastbeitrag


Es gibt da ein ziemlich süßes italienisches Lied, gesungen von einem ziemlich süßen Jungen. Es entstand im Rahmen des berühmten italienischen Kinder-Songfestivals „Zecchino d’oro“, das seit seinem Start Ende der 50er eine Menge schöner Kinderlieder hervorgebracht hat.

„Lo Zombie Vegetariano“ von Giacomo Dandrea (2015)

Das Lied handelt von einem Zombie, der gar nichts Böses im Schilde führt und nur Gemüse frisst, aber darunter leidet, dass er so einsam ist, weil alle vor ihm weglaufen. Bis dann ein kleiner Junge entgegen aller  Warnungen auf ihn zugeht und sich mit ihm anfreundet. Interessant, was? 😉

Hier der Text. Bei der Übersetzung habe ich mehr auf Sinnhaftigkeit im Deutschen geachtet, als auf eine wörtliche Übertragung.

Die Arme nach vorn, ganz langsam
Chor: Wenn er kommt, hauen alle Leute ab
Ich bin ein Zombie, der Gemüse liebt
Wenn ich rede sage ich bloß: „Aaaaargh“

Chor: Aaaaaa-aaaaa-aaaaah!
Ich esse doch nur Brokkoli und Catalogna
Chor: Aaaaaa-aaaaa-aaaaah!
Warum schreist du, wenn ich mir ein paar Bissen Paprika genehmige?

Morgens gehe ich spazieren.
Chor: Der Nachbar zittert vor Angst, verköstigt zu werden.
Er rennt schreiend weg und hört mir nie zu.
Um mich zu erklären, sage ich: „Aaaaargh“

Chor: Aaaaaa-aaaaa-aaaaah!
Ich wollte ihm doch nur ein wenig Salat anbieten
Chor: Aaaaaa-aaaaa-aaaaah!
Dazu Radieschen und Rosenkohl

Wo sind alle hin? Sie sind abgehauen
Nur weil ich Gemüse liebe
Ich hätte gern ein wenig Gesellschaft
Nie will einer bei mir sein

Chor: Lauf weg! Lauf weg! Nicht zu nah ran!
Chor: Sich mit dem Zombie abzugeben ist beängstigend
Chor: Wenn er mich anschaut, weißt du was er dann macht?
Chor: Er öffnet seinen Mund und macht „Aaaaaargh!“

Ich drehe einsame Runden durch die leeren Straßen
Chor: Scheint, als würdest du an ein paar Karotten knabbern
Ich ziehe langsam weiter und schleife mit den Füßen
Zum Zeitungshändler sage ich: „Aaaaaaargh!“

Chor: Aaaaaa-aaaaa-aaaaah!
Vielleicht mögen sie keinen Spinat und keine Rüben?
Chor: Aaaaaa-aaaaa-aaaaah!
Komm schon, mach dir nicht wegen dem bisschen Minestrone ins Hemd!

Wo sind alle hin? Sie sind abgehauen
Nur weil ich Gemüse liebe
Ich hätte gern ein wenig Gesellschaft
Nie will einer bei mir sein

Chor: Lauf weg! Lauf weg! Nicht zu nah ran!
Chor: Sich mit dem Zombie abzugeben ist beängstigend.
Chor: Wenn er mich anschaut, weißt du was er dann macht?
Chor: Er öffnet seinen Mund und macht „Aaaaaargh!“

Eines Tages kommt ein Junge, nähert sich mir langsam …
Chor: Uh uh uh
Während ich an einer Tomate kaue
Zuerst lächelt er mich an, dann streckt er die Hand aus
Er öffnet seinen Mund und macht: „Aaaaargh“

Chor: Wir sind alle mit dem Zombie unterwegs
Chor: Und keiner hat mehr Angst
Chor: Wenn wir uns treffen, weißt du, was er dann macht?
Chor: Er öffnet seinen Mund und macht: „Aaaaaargh!“

Chor: Wir sind alle mit dem Zombie unterwegs
Chor: Und keiner hat mehr Angst
Chor: Auch wenn der Zombie bloß Einbildung ist
Chor: Öffnet er seinen Mund und macht:
„Aaaaargh!“
Chor: Er öffnet seinen Mund und macht:
„Aaaaargh!“


Soweit der Gastbeitrag. Interessant, was für Songtexte sich Erwachsene einfallen lassen, um Kinder zum Gemüse-Essen zu bewegen. 🙂

Ist aber wirklich schön gemacht, besonders das „Aaaaargh!“.

Gastbeitrag: Auf den Hund gekommen!

Hunde machen gesund und glücklich„, behauptet ein Artikel, den ich vor ein paar Wochen gelesen habe. Ich habe bei einem BL und Hundebesitzer angeklopft und nachgefragt.

Hier sein Gastbeitrag.


Als ich zwölf Jahre alt war, wünschte ich mir, ich sei bereits zwanzig Jahre alt, weil ich nur die vermeintlichen Vorteile des Älterseins sah und den ganzen Rest, der unvermeidlich auch dazu gehört, komplett ausblendete.

Als ich vierundzwanzig Jahre alt war wollte ich keinesfalls dreißig Jahre alt werden weil … wer Dreißig ist gehört zum Establishment.

Als ich sechsunddreißig Jahre alt war, stellte ich fest, dass ich alt werde, mein Leben verpasse … und bekam Torschlusspanik.

Als ich achtundvierzig Jahre alt war, lebte ich endlich in der Gewissheit, mich selbst und das, was mich … mhm … bewegt, im Griff zu haben, sah meinem fünfzigsten Geburtstag mit Gelassenheit entgegen und landete wenig später hinter schwedischen Gardinen … wegen einiger Symptome meiner Torschlusspanik.

Als ich sechzig Jahre alt war, fürchtete ich eigentlich nur noch, dass mir der Himmel auf den Kopf fallen könne und wollte darüber hinaus von Gott und der Welt in Ruhe gelassen werden.

Als ich sechsundsechzig Jahre alt geworden war, war das Leben immer noch nicht vorbei und ich war …

AUF DEN HUND GEKOMMEN !

Und nein … *mit dem Finger in der Luft rumwedele* … ein Hund ist kein Ersatz für einen Jungen … oder für sonst was. Und schon gar nicht mein Hund, denn er, also mein Hund, ist ein Weibchen, also eine sie. Passt also nicht und überhaupt … ich zoophil? Zum Schießen der Gedanke.

Außerdem … Jungs als solche werden von unsereiner welchem aus meist ideell-libidinösen Gründen kolossal überbewertet. Sie sind in Einzelfällen zwar recht liebenswert und für uns in einer gewissen Lebensphase fast überlebenswichtig, aber als ‚Spezies‘ recht kurzlebig. Allenfalls geeignet als Lebensabschnittspartner (falls sie dazu taugen), keinesfalls aber für eine Lebenspartnerschaft.

Selbst wenn sie individuell dazu taugen, so wachsen sie doch unvermeidlich aus unseren Bedürfniserwartungen heraus. Und sie sind anstrengend … immer. Ist so … vertraut meiner mehrdekadigen Erfahrung.

Und grad heut in unseren aktuellen Zeiten …? Nö … muss ich mir nicht mehr antun und … *mit einem Auge zum seeligen Antinoos rüberschiel* … in meinem Alter eh nicht mehr. Ich mein … klappen täts noch, keine Frage – aber der Stress, die Sorge, was ich dem wunderschönen, verwöhnten und verfressenen Wohlstandsbengel als Nächstes zum Futtern hinstellen soll … und überhaupt, meine Libido hat mir jüngst zugeflüstert: Lass es gemächlich angehen. Und … der Begriff ‚gemächlich‘ existiert für Jungs nicht.

Tatsache … was bleibt ist eine schleichende Einsamkeit.

Man bemerkt sie erst gar nicht. Sie schleicht eben … blind wie eine Schleiche, nistet sich ein und kriegt Junge.

Dann war sie da, meine Hündin.

Ein bester Freund von meiner einem schenkte sie mir, gerade mal drei oder vier Monate alt (also nicht mein Freund … der Hund!^^). Vielleicht deshalb, weil er bemerkte, dass ich vor allem emotional peu a peu und fast unmerklich vor die Hunde ging.

Da ist sie nun also … quietschfidel, wunderschön (ist sie wirklich!), nicht so verfressen wie ein Junge außer es handelt sich um Leckerlis – da läuft sie jedem Jungen den Rang ab, durchaus auch anspruchsvoll (sie hat sich in meiner gesamten Wohnung ‚ausgebreitet‘, überlässt mir lediglich respektvoll die Küche und den Lokus, besteht auf den Zutritt auf meine Terrasse zum angelegentlichen Kacken und Pinkeln und zur räumlich erhöhten Selbstdarstellung als Halterin eines eigenen Reviers samt eigenem Herrchen und Revierputzteufel inklusive angelegentlichem Verbellen von am Halsband vorbei gezerrter Wadenbeisser aus der Nachbarschaft).

Meine Couch gehört ihr, auf meinem Bett pflegt sie zu meditieren, mein Ohrensessel dient ihr als bequeme Beobachtungsstation für ihren menschlichen Kompadre, wenn der vor glühendem Bildschirm wie jeck auf seiner Tastatur rumhackt (die spinnen, die Menschen!!! *mit der Pfote an die Stirn tippt*) während im Hintergrund dessen heißgeliebte französische Chansons melancholisch daher jammern und bei jedem Ausritt pflegt sie wie eine Lokomotive voraus zu dampfen und wie diese der Sechzigerjahre an jeder Milchkanne abrupt zu stoppen und erstmal genüsslich mit ihrer hochempfindlichen Nase die örtliche Zeitung zu ‚lesen‘ … ganz abgesehen von ihrer Eigenschaft alles an Kleingetier zu jagen, was bei drei nicht auf einem hohen Pfahl sitzt und selbstbewusst etwa dreißig Mal pro Ausritt in flüssiger Form ‚ihr‘ Revier zu markieren und der gesamten vorbei streunenden Hundeschaft mitzuteilen: „Nehmt gefälligst zur Kenntnis, dass ICH hier war und das es MIR soundso geht!“. *Kicher* … sie markiert sogar dann noch, wenn schon gar nichts mehr ‚drinne‘ ist.

Eine Nachbarin von mir ist ihre beste Freundin. Einmal die Woche geht die mit ihr über die Felder. Wenn die vorbeikommt springt meine Kleine regelrecht aus dem Fell. Und – weiß der Geier warum – meine Hündin liebt fast alle Menschen und besonders alte Menschen an ihren Rollatoren haben es ihr angetan … vielleicht weil die meist irgendwelche Beutel an ihrem Bewegungsunterstuetzungsapparat hängen haben und sie der festen Überzeugung ist, dass in jedem verdammten Beutel gefälligst auch ein Leckerli für sie zu sein hat.

Gelegentlich wälzt sie sich, wenn wir in den hiesigen Parks unterwegs sind und ich mal nicht aufpasse, hingebungsvoll und ganz offensichtlich hoch genussvoll im Gras. Mhm … grundsätzlich hab ich da ja nichts dagegen, aber hin und wieder nimmt sie dabei ein schier steinerweichendes Aroma an, worauf ich sie nach unserer Rückkunft zwangsweise in die Badewanne und unter die Dusche expedieren muss. Passt ihr gar nicht … aber – wer vorsätzlich vor sich hinstinkt hat eben mit Konsequenzen zu rechnen. Kleiner Tipp an alle kuenftigen Hundehalter … vorher selber sich freimachen und den Wischmopp bereithalten.

Jeden Tag zwei-, dreimal fordert sie mich ausdrücklich dazu auf, ihr auf die Terrasse zu folgen und mit ihr zu spielen. Spielen ist ihre große Leidenschaft. Sie apportiert mit Hingabe und Zerrereien ist sie dabei durchaus nicht abgeneigt. Ich muss dann versuchen, ihr das Spielzeug wegzunehmen … da besteht sie drauf. Das geht dann meist mit einigem Geknurre ab … ihrerseits und meinerseits und nahezu immer schnappt sie sich dann meine Hand mit dem Maul und beginnt damit, ganz sacht und vorsichtig auf meiner Hand rumzukauen. Wie’s scheint schmecke ich ihr.^^

Wenn sonst nix los ist, liegt sie wie ein Teddyhund auf meiner … mhm … ihrer Couch und döst vor sich hin, gelegentlich unterbrochen von einer Knuddeleinlage meinerseits, die sie meist hingebungsvoll erwidert. Ein besonderer Liebesbeweis ihrerseits ist dann gelegentlich ein feuchter Knutscher hinter einem meiner Ohren. Naja … und wenn ihr mein Fernsehprogramm nicht gefällt, schlendert sie rüber in mein Schlafzimmer und meditiert auf meinem Bett. Ein sehr esoterischer Hund … mein Hund!

Nein, meine Hündin ist kein Surrogat für einen Jungen. Sie ist eine völlig eigene kleine Persönlichkeit, die aber – wie ein Mensch auch – für ihr Leben Zuwendung und auch Zärtlichkeit braucht … abgesehen von Futter und Wasser. Und … sie gibt viel zurück und vertreibt jede Einsamkeit.

Und ja … ich liebe sie und würde sie tierisch vermissen, wäre sie nicht mehr da.

Ich sag Euch, wolltet Ihr es wagen … in den Tierheimen wartet auf jeden von Euch ein vierbeiniger Gefährte. Ihr würdet es nicht bereuen, wenn Ihr dazu fähig seid, auch dessen Bedürfnisse zu bedienen und Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen, an dem Eure Libido kein Interesse hat.

In diesem Sinne völlig auf den Hund gekommen

Herzlich M´Noel

Leserbrief: Aus dem Leben eines Puppenspielers (3/3)

Im Referententwurf für das „Gesetz zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder“ was ein Verbot von Puppen noch nicht vorgesehen. Der populistische Druck hat dazu geführt, dass das Verbot nun auf der Überholspur näher rückt. Im gestern beschlossenen Regierungsentwurf des Reformpakets ist das Verbot nun vorgesehen. Eine Verabschiedung durch den Bundestag scheint sicher.

Hier die geplante Regelung:

§ 184 l – Inverkehrbringen, Erwerb und Besitz von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer

1. eine körperliche Nachbildung eines Kindes oder eines Körperteiles eines Kindes, die nach ihrer Beschaffenheit zur Vornahme sexueller Handlungen bestimmt ist, herstellt, anbietet oder bewirbt oder

2. mit einer in Nummer 1 beschriebenen Nachbildung Handel treibt oder sie hierzu in oder durch den räumlichen Geltungsbereich dieses Gesetzes verbringt oder

3. ohne Handel zu treiben, eine in Nummer 1 beschriebene Nachbildung veräußert, abgibt oder sonst in Verkehr bringt. Satz 1 gilt nicht, wenn die Tat nach § 184b mit schwererer Strafe bedroht ist.

(2) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer eine in Absatz 1 Nummer 1 beschriebene Nachbildung erwirbt, besitzt oder in oder durch den räumlichen Geltungsbereich dieses Gesetzes verbringt. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.

(3) In den Fällen des Absatzes 1 Nummer 2 und 3 ist der Versuch strafbar.

(4) Absatz 1 Nummer 3 und Absatz 2 gelten nicht für Handlungen, die ausschließ-lich der rechtmäßigen Erfüllung staatlicher Aufgaben oder dienstlicher oder beruflicher Pflichten dienen.

(5) Gegenstände, auf die sich die Straftat bezieht, werden eingezogen. § 74a ist anzuwenden.

Jemandem, der eine Sexpuppe mit kindlichem Erscheinungsbild kauft, besitzt oder nach Deutschland bringt, drohen also bald bis zu 3 Jahre Haft. Wobei es keine ganze Puppe sein muss. Auch ein sehr kleiner Dildo, der vielleicht als „Anfängermodell“ gekauft wird, würde bereits reichen. Das Ticket ins Gefängnis ist aktuell auf amazon.de für 9.99 € zu haben.

§ 184l StGB gehört durch parallele Änderung des § 34 des Bundeszentralregistergesetzes zu den Straftaten, die künftig für 10 Jahre im erweiterten Führungszeugnis erscheinen werden.

Auch § 72a Achtes Buch Sozialgesetzbuch (Kinder- und Jugendhilfegesetz) wird geändert. Die dort geführte Liste der Straftaten, die einen „Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen“ zur Konsequenz hat, wird um § 184l StGB erweitert.

(4) Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen durch Vereinbarungen mit den Trägern der freien Jugendhilfe sowie mit Vereinen im Sinne des § 54 sicherstellen, dass unter deren Verantwortung keine neben- oder ehrenamtlich tätige Person, die wegen einer Straftat nach Absatz 1 Satz 1 rechtskräftig verurteilt worden ist, in Wahrnehmung von Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe Kinder oder Jugendliche beaufsichtigt, betreut, erzieht oder ausbildet oder einen vergleichbaren Kontakt hat. Hierzu sollen die Träger der öffentlichen Jugendhilfe mit den Trägern der freien Jugendhilfe Vereinbarungen über die Tätigkeiten schließen, die von den in Satz 1 genannten Personen auf Grund von Art, Intensität und Dauer des Kontakts dieser Personen mit Kindern und Jugendlichen nur nach Einsichtnahme in das Führungszeugnis nach Absatz 1 Satz 2 wahrgenommen werden dürfen.

Selbst wenn es lediglich zur Verurteilung zu einer Geldstrafe kommen sollte, folgt auf die Bewerbung für ein Ehrenamt dann dieses Gespräch:

Wie, sie haben damals nen‘ Dildo bei Amazon für 9,99 € gekauft und sind deshalb wegen Erwerb und Besitz von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild verurteilt worden? Glaub‘ ich Ihnen nicht, sowas kann ja gar nicht sein! Leute wie sie wollen wir hier nicht – und wir dürfen sie übrigens auch gar nicht beschäftigen …

Aus meiner Sicht ist das geplante Verbot verfassungswidrig. Gesetze müssen geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein.

Schon an der Geeignetheit fehlt es.

Wenn man den Sexualtrieb befriedigt hat, ist er erst einmal „weg“ und nicht mehr handlungsleitend. Wenn man den Sexualtrieb unterdrückt, bleibt er wirkmächtig und kann ggf. auch dann das Handeln bestimmten, wenn es besonders auf Kontrolle ankommt.

Ein Verbot von Handlungen, die den Sexualtrieb befriedigen und bei denen kein Kind ausgenutzt, missbraucht oder sonstwie geschädigt wird, ist aus Sicht des Kinderschutzes daher nicht nützlich, sondern schädlich.

Ein Verbot ist aber auch nicht verhältnismässig.

Sexualität wird neben der Nahrungsaufnahme, Schlaf und dem Erhalt der körperlichen Unversehrtheit zu den psychologischen Grundbedürfnissen gezählt, deren Befriedigung das erste Ziel eines jeden Menschen ist. Sie ist also Teil der Menschenwürde.

Selbstverständlich darf niemand seine Sexualität auf Kosten eines anderen Ausleben. Die Grenze der eigenen Freiheit ist erreicht, wenn die Freiheit eines anderen verletzt wird. Wenn die Freiheit anderer nicht verletzt wird, sind Einschränkungen aber illegitim.

Bei der Verfassungsmäßigkeit geht es immer auch um die Frage der Verhältnismäßigkeit. Also, wie stark jemand eingeschränkt wird.

Ein Puppenverbot würde einen Pädophilen, der keinen legalen Sex mit einer für ihn attraktiven Person haben darf, fiel härter treffen als einen Heterosexuellen, der ja auch einen menschlichen Sexpartner „ausweichen“ kann.

Wenn die eigentlich angestrebten sexuellen Handlungen verboten sind und zugleich auch alle Ersatzhandlungen verboten werden, die einem pädophilen Menschen sexuelle Entlastung verschaffen können, dann kommt das einer Kriminalisierung der Neigung an sich gleich.

Man kann nur hoffen, dass das Verbot letztlich vom Verfassungsgericht mit einer deutlichen Rüge an die Politik gekippt wird.

Ansonsten hilft nur noch der Rat von Johann Wolfgang von Goethe:

Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

aus: Wilhelm Meisters Wanderjahre

Hier nun der dritte und letzte Teil des Leserbriefes.


Ich stieg in dieses Doll-Thema auch immer stärker ein, lernte immer mehr andere Dollbesitzer kennen, die mir immer von den gleichen positiven Erfahrungen aus ihren Leben mit Doll berichteten. Schließlich lernte ich online sogar zwei Paare kennen, die solch eine Doll in ihr Leben mit einbauten, da einer der beiden bzw. sogar beide ebenfalls pädophil waren/ist.

Ich lernte Fotografen kennen, die sich Kinderdolls aus Silikon kauften, um damit die realistischsten Fotos zu machen, die man mit einer Doll nur machen kann.

Und ich lernte behinderte Menschen, kennen die teils im Rollstuhl sitzen und die heilfroh waren, dass es nun kleine Dolls mit weniger Gewicht aber dennoch realistischer Haptik gab.

Viele Kinderdollbesitzer entwickelten sich zu Sammlern und besitzen mehrere dieser Kinderdolls und stellten fast schon eine Familie nach. Sie erstellten sich eigene Homepages und stehen und standen mit Rede und Antwort auch werdende, Puppenbesitzer*Innen mit Rat und Tat zur Seite.

Dann wurde es etwas kurios, als ich eine Partnerin kennenlernte und mit ihr mehrere Monate zusammen war, was für mich einmalig war und blieb. In dieser Zeit musst meine kleine Silikonmaus natürlich in den Keller weichen und da ich absichtlich mit meiner Freundin nicht zusammen wohnen wollte, kam meine „Kleine“ dann wieder zum Vorschein wenn meine „Große“ weg war.

Ab 2015 dann sprangen auch immer mehr andere Dollverkäufer auf den Zug auf und hatten zumindest ein oder zwei Dolls im Angebot, die mehr oder weniger Kindern nachempfunden waren.

Zu dieser Zeit stiegen schließlich chinesische Puppenverkäufer und Hersteller in die Materie ein und von da an kam dann für die Kinderpuppen ein im Vergleich zur bisherigen Situation regelrechter Boom. Die Kinderpuppen drittelten sich im Preis und wurden direkt vor die Haustüre geliefert.

Auch die Haptik und die Detailtreue der Körper, vor allem der Gesichter, glichen mehr und mehr Bildhauermeisterwerken. Interessanterweise sind hier chinesische Firmen führend auf dem Weltmarkt.

Schließlich kamen 2018/19 auch „Silikonjungen“ dazu, was viele Boylover nur als gerecht empfinden.

Dann kam. was natürlich kommen musste und die Öffentlichkeit und Aktivistengruppen wurden auf dieses Thema aufmerksam. So machten schon 2016 Privatsender regelrechte Hetzreportagen gegen Kinderpuppenverkäufer und kriminalisierten Kinderpuppenbesitzer. Zunächst aber noch ohne den gewünschten Erfolg, Aufmerksamkeit und Hass zu schüren

Dann kam was sehr Eigenartiges. Es bildeten sich neue Puppenverkäufer, die nicht verifiziert werden konnten und wo Kunden, die versuchten dort zu bestellen, nie eine Ware erhalten hatten. Adressen, die angegeben waren, gab es nicht, wenn jemand dazu recherchierte.

Was aber sofort auffiel war die aggressive Art für diese Kinder“sex“puppen zu werben. Ja richtig, bisher hatte kein seriöser Kinderpuppenhersteller damit geworben Kinder“sex“puppen zu verkaufen. Diese seriösen Verkäufer bieten beim Bestellvorgang nur eine kleine Option an, ob diese Puppe anatomisch korrekt oder eben nicht anatomisch korrekt ausgeliefert werden soll. Bei seriösen Puppenherstellern finden sich auch keine Nacktaufnahmen einer anatomisch korrekten Doll auf der Webseite.

Anders bei diesen ominösen neuen Puppenverkäufern. Dort sind so gut wie nur Nacktaufnahmen in Großaufnahmen auf der Verkaufsplattform und noch viel schlimmer, dort werden Kinder gezeigt die ausgepeitscht werden, die gefesselt sind und Kinder, denen Leid ins Gesicht geschrieben ist.

Und jedes Mal wenn ein Hetzartikel über Puppenbesitzer in den Medien rauskommt wird auf eine dieser unseriösen Plattformen verwiesen und es werden diese grässlichen Beispielbilder als Regelfall angeführt. Das ärgert Puppenbesitzer und seriöse Puppenverkäufer und Hersteller maßlos, da wir alle damit in ein schlechtes Licht gerückt werden sollen.

Meiner Meinung nach werden diese Plattformen von militanten und aggressiven Kinderaktivisten ins Leben gerufen damit diese dann Futter haben, um Verbote zu fordern und um alle Pädos zu spalten, was Ihnen ja teils schon wieder gelingt.

Nun wäre es schön, wenn sich die Pädoszene, Politik, Gesellschaft und Selbsthilfeplattformen mit dieser Ungerechtigkeit befassen und ich hoffe dass ich mit meinem Bericht dazu was beitragen habe können.

Liebe Grüße,

der Puppenspieler


Link zu Teil 1 | Link zu Teil 2

Leserbrief: Aus dem Leben eines Puppenspielers (2/3)

Heute berichtet tagesschau.de:

„Gräueltaten mit aller Kraft bekämpfen“

Außerdem soll eine ausdrückliche Regelung zur Strafbarkeit von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild in das Strafgesetzbuch aufgenommen werden. Damit soll zugleich der Markt für solche Puppen stillgelegt werden. Der Strafrahmen für Herstellung und Verbreitung soll bei bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe liegen. Für Erwerb und Besitz sind bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe vorgesehen.

Kabinett billigt Entwurf – Gesetz gegen sexualisierte Gewalt auf dem Weg


Zur Nutzung eines Gegenstands zur autoerotischen Befriedigung mag man stehen wie man will. Ganz sicher handelt es sich aber nicht um eine Gräueltat.

Gräuel (Wortneubildung aus gleichbedeutend Greuel) bezeichnet etwas, das Grauen erregt. Im deutschsprachigen Kulturkreis erfuhr es eine Prägung durch die Bibel. Im modernen Sprachgebrauch werden besonders grausame und opferreiche Taten, etwa Kriegsverbrechen, als Gräuel oder Gräueltaten bezeichnet. Kriegsparteien pflegen sich im Rahmen der psychologischen Kriegführung gegenseitig Gräueltaten vorzuwerfen. Zur Abwehr solcher Vorwürfe kam während des Ersten Weltkrieges im deutschen Sprachgebrauch das Wort Gräuelpropaganda auf.

Wikipedia-Artikel „Gräuel

Gräuelpropaganda ist eine Form politischer Propaganda, bei der versucht wird, einen Gegner zu diffamieren, indem man ihm erfundene oder nicht von ihm begangene Untaten bzw. Gräuel zuschreibt oder von ihm unternommene Handlungen bewusst verzerrt darstellt und so skandalisiert. Sie ist ein häufiges Mittel psychologischer Kriegführung und kann im Krieg zur Motivation der eigenen Streitkräfte und Bevölkerung oder zur Beeinflussung der Weltöffentlichkeit eingesetzt werden.

Wikipedia-Artikel „Gräuelpropaganda

Es schützt auch in keiner Weise Kinder, zur autoerotischen Befriedigung geeignete Gegenstände, seien es Zeichnungen oder Puppen, zu verbieten:

  • Wenn man den Sexualtrieb befriedigt hat, ist er erst einmal „weg“ und nicht mehr handlungsleitend.
  • Wenn man den Sexualtrieb nicht befriedigt, bleibt er wirkmächtig und kann ggf. auch dann das Handeln bestimmten, wenn es besonders auf Kontrolle ankommt.

Eine Verbot von Handlungen, die den Sexualtrieb befriedigen und bei denen kein Kind ausgenutzt, missbraucht oder sonstwie geschädigt wird, ist also kontra-indiziert.

Wenn alles verboten wird, dass einem pädophilen Menschen sexuelle Entlastung verschaffen kann, dann kommt das einer Kriminalisierung der Neigung an sich gleich, denn irgendwie muss ein Mensch ja mit seinem Sexualtrieb umgehen.

Wir sind inzwischen an einem Punkt an dem nicht mehr die Verletzung der Rechte einer anderen Person bestraft wird, sondern die Tatsache, dass man so geboren wurde, wie man geboren wurde.

Hier nun der zweite Teil des Leserbriefes eines Puppenbesitzers:


Beim Zoll ging alles völlig problemlos und ich musste mein Paket auch nicht öffnen. Ich zahlte, was zu zahlen war und nahm das Paket mit nach Hause. ich war so aufgeregt, dass ich zunächst das Paket nicht gleich geöffnet hatte. Zudem wartete ich noch kurze Zeit ab, ob nicht doch plötzlich die Polizei bei mir vorfährt.   Schließlich eines Nachts um 3 Uhr überkam mich dermaßen die Neugierde, dass ich das Paket geöffnet hatte und meine neue kleine Prinzessin auspackte.

Ja es war ein kleines Silikonmädchen das einem Mädchen von ca. 5 – 6 Jahren nachempfunden war. Da mein AoA so bei 5 – 9 Jahren liegt, war die kleine Silikonmaus für mich schön anzusehen.

Ich legte sie auf mein Bett und war gleich mal von dem doch hohen Gewicht überrascht, das dem eines echten Kindes wohl im Vergleich zu vielem Anderem am ähnlichsten war.

So betrachtete ich den kleinen Körper und es war eine seltsame und aufregende Erfahrung als abstinent lebender pädophiler Mensch diese Doll zu berühren und mit ihr auch zu sprechen … ja zu sprechen, denn meine Fantasie ging bereits jetzt schon auf Reisen.

Da hierbei weder ein realer Mensch geschädigt wird, noch irgendwelche Persönlichkeitsrechte von realen Menschen verletzt werden, denke ich, dass gerade das sowohl mit der Ethik als auch mit der Moral ohne Weiteres gut zu vereinbaren ist.

Mit der Zeit lernte ich mit meiner Doll immer besser umzugehen, ich lernte wie man sie wäscht, anzieht, auszieht und mit ihr am Frühstückstisch sitzt. Ja ich fing an, mich um meine Doll zu kümmern als wenn sie ein atmender lebender Mensch wäre.

Die Einsamkeit war plötzlich fast schon wie weggeblasen, was mir vor allem psychisch sehr gut tat. Ansonsten änderte sich in meinem Leben gar nichts. Ich hatte vor allem durch meinen Beruf weiterhin viel mit Kindern zu tun, hatte weiterhin alle sozialen Kontakte, die ich davor auch schon hatte und hatte eben nun zusätzlich ein kleines Geheimnis, was an sich auch schon sehr prickelnd sein kann.

Für meinen Teil kann ich sagen, dass ich zweierlei Arten habe, wo ich meine Fantasie auf Reisen schicke.

Einerseits natürlich das Bedürfnis Sex mit einem Kind zu erleben, das sexuelle Verlangen nach einem Kinderkörper, was ich so oft ich will in meiner lebhaften Fantasie täglich haben kann, wenn ich es möchte. Dies ist für mich auch ein sehr intimer Moment, wo ich ganz alleine sein möchte. Für mich ist dies viel realer als es ein optisches Stimuli jemals sein könnte. Denn ich kann ja meine eigenen Szenarien dadurch durchspielen und rede und agiere auch akustisch dabei. Dies ist aber zeitlich sehr begrenzt wie es bei einer Masturbation eben ist. Nach dem Erleben eines Orgasmus, der dann nicht von dieser Welt ist, ist das Verlangen fast komplett verschwunden.

Andererseits gibt es diese beständige und in allen Lebensbereichen latent auftretende Traurigkeit, die der Einsamkeit geschuldet ist, die entsteht, wenn man ohne festen Partner durchs Leben geht. Das „sich um jemand kümmern wollen“ ist hier wohl im Vordergrund. Dies war für mich stets ein Problem, das viel gewaltiger ist, als die sexuelle Abstinenz. Und genau diese Einsamkeit, Depression und Traurigkeit kann ich mit Fantasien, die eben von völlig anderer Art sind mit meiner Doll auf ein erträgliches Maß reduzieren.

In seltenen Fällen habe ich natürlich auch eine Kombination von beidem, die ich wiederum mit meiner Doll perfekt leben und erleben kann.

Und genau dieser Abbau von Traurigkeit, Depressionen und Einsamkeit, die jeder Psychologe normalerweise begrüßen würde, soll nun ausschließlich für pädophil empfindende Menschen nicht nur unter Strafe gestellt werden … nein es soll als Verbrechen gelten, für das man jahrelang in einen kleinen Käfig mit Mördern und Kapitalverbrechern gesperrt werden soll.

Ja es kommt noch schlimmer, im 18+ Bereich haben viele Gesellschaftswissenschaftler die Befürchtung, dass eine Silikonpuppe zu Hause eine echte Partnerschaft erschwert, da die Partnersuche auch immer weiter in den Hintergrund rücken könnte.

Also, was sollen wir Pädos nun machen? Sollen wir keine Kinderpuppe kaufen, so wie es die Gesellschaftswissenschaftler sagen und eine „echte“ Beziehung anstreben? Oder sollen wir eine Kinderpuppe mal versuchen damit so der Wunsch einer „echten“ Partnerschaft in den Hintergrund rückt? Ich denke dass hier sämtliche Wissenschaftler ziemlich uneinig sich sind weil … niemand mit Puppenbesitzern reden möchte.

Parallell dazu habe ich mir die Zahlen von echtem Kindesmissbrauch angesehen und gesehen, dass dies ab dem Zeitpunkt wo Kinderdolls auf dem Markt kamen ca. 2011 immer weiter zurückgingen und das, obwohl man ja versuchte den Missbrauchsbegriff immer weiter auszudehnen bis eben heute, wo selbst der Gedanke einer realen Missbrauchstat gleichzusetzen wäre. Und entsprechend hart zu bestrafen ist. Letztlich besteht eine „Partnerschaft“ zwischen einem Pädo und einem Silikonkind aus Gedanken. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich habe teils jährlich mit allen Puppenverkäufern per Mail Kontakt gehabt, die nach Europa liefern und nach deren Aussagen sind zusammengenommen jedes Jahr ab ca. 2015 fast 1.000 Kinderpuppen alleine in den deutschsprachigen Raum verkauft worden.

Eine Schweizer Studie kommt nun zum Schluss, dass der Konsum von Kinderpornografie zu keinen nennenswerten Mehrverlangen beiträgt, mit einem realen Kind Sex zu erleben. Gleiches kann man bei jeglicher anderer Pornografie in Ländern sehen, wo dies erlaubt wurde und davor es eben verboten war.


Link zu Teil 1 | Link zu Teil 3

Leserbrief: Aus dem Leben eines Puppenspielers (1/3)

Aktuell werden Verbote von kindlich aussehenden Sexpuppen diskutiert und es gibt sogar bereits einen einstimmigen Beschluss des Parlaments von Nordrhein-Westfalen, dass ein solches Verbot angestrebt werden soll. Angestrebt wird ein Totalverbot, von Herstellung über Verbreitung, Import, Erwerb und Besitz.

Pädophile, die entweder (noch) keine Puppe besitzen oder kein Interesse an einer Puppe haben, sehen darin in erster Linie, die Botschaft, dass ihre Neigung als solche kriminalisiert werden soll. Dass es der Gesellschaft nicht (mehr?) um den Schutz von Kindern geht, sondern darum, Pädophile in die Enge zu trieben und „einzuschränken“.

Für Betroffene, die bereits eine solche Puppe besitzen, bedeutet das angestrebte Verbot die Gefahr, die Möglichkeit einer legalen Triebbefriedigung zu verlieren. Dass daneben sogar noch ein anderer, für manchen vielleicht sogar tieferer Verlust droht, war mir bisher nicht bewusst.

Nachdem ich schon mehrfach über das Thema berichtet habe, hat sich ein Leser bei mir gemeldet, der von einem Verbot betroffen wäre.

Hier sein Leserbrief – da er in drei Etappen geschrieben wurde, werde ich ihn auch in drei Etappen veröffentlichen. Teil 1:


Liebe Pädogemeinde,

ich lese hier seit vielen Monaten mit und möchte Erfahrungen meines Pädolebens gerne hier kund tun, da diese vielleicht auch Anderen helfen.

Nun habe ich mich entschlossen einen Beitrag zu verfassen, durch die Ereignisse, der aktuellen Pädophielenverfolgung. Auch was Kinderpuppen und fiktive Kinderpornografie angeht. Mir ist aufgefallen, dass viele über Kinderpuppen diskutieren und jeder versucht über das Thema zu reden, aber mir ist kein Fall bekannt, wo ein Puppenbesitzer einmal zu Wort gekommen wäre und seine Erfahrungen in die Diskussion einbringen hätte können.

Hier und anhand meines Nicks kann der geneigte Leser sich vielleicht vorstellen, was ich in diese Diskussion einbringen kann.

Meine Wenigkeit besitzt seit 13 Jahren eine bis mehrere Kinderpuppen und da ich in der Materie sehr tief drin bin, denke ich, dass ich schon etwas zu dem Thema als auch zum Thema fiktive Kinderpornografie sagen kann.

Nun muss ich kurz ausholen und gehe in meine Kinderzeit zurück, in der ich ca. 6 Jahre alt war. Hier fing ich gerade mit dem Lesen an und kann mich noch gut an das erste Buch erinnern aus dem meine Mutter mir vor dem Einschlafen immer vorlas und mich als Bestätigung auch das eine oder andere Wort lesen hat lassen.

Genau in dem Alter entdeckte ich meine Pädophilie … besser, meine kindliche Sexualität. Mit diesem Alter fing ich an, bewusst Masturbation zu betreiben und hatte von da an fast täglich einen Orgasmus, den ich mir bereitete, was immer ein feuchtes Gefühl „danach“ in meinem Schlafanzug verursacht hatte.

Zunächst noch ohne optische „Stimulierung“ bzw.  edanken, die als Stimuli hätten fungieren können. Es war für mich wie eine schöne Massage vielleicht, oder einfach nur ein schönes Gefühl, das ich mir täglich selbst gegeben hatte.

Mit ca. 8 Jahren bekam ich plötzlich einen Drang bei dieser schönen Tätigkeit mir auch Bilder von anderen Personen anzusehen wobei ich hier offen lassen möchte zu welchem Geschlecht es mich mehr hin gezogen hat was auch nicht weiter eine Rolle spielen sollte.

Zunächst fand ich es schön, leicht bekleidete Erwachsene mir anzusehen. So kam ich auf Kinderunterwäscheseiten, wo bei mir sofort die „Post“ abging..

Durch unseren konservativ geprägten Haushalt ist mit mir über Sexualität auch nie gesprochen worden und dadurch dass meine Eltern wenig Zeit für mich hatten, hatte ich wohl auch die Zeit und Muße meinen eigenen Körper sehr früh zu entdecken.

Ich bin in den 70er und 80er Jahren groß geworden und habe deshalb auch einen Teil meines Lebens schon hinter mir. Straffällig geworden, oder mit Gesetzesübertretungen bin ich nie bzw. hatte ich auch nie zu tun.

Nun folgten Filme, die der mittlerweile jugendliche Puppenspieler mehr und mehr konsumiert hat und dabei auch fleißig  masturbiert hat. Kinder beim gymnastischen Turnen, Kinder in Kinderfilmen, Kinder in Kindersendungen … Kinder … Kinder … Kinder.

Alles verpackt in Nachmittagssendungen und im Vorabendprogramm im öffentlich-Rechtlichen.

Manchmal nahm ich Sendungen auf „Video 2000 oder VHS auf, um mir diese dann „in Ruhe“ ansehen zu können, wenn ich alleine war.

Auch wenn ich lange Zeit mit den einschlägigen Begrifflichkeiten bedingt durch meine fehlende Aufklärung wenig anfangen konnte, wusste ich doch, dass Kinder meine Welt waren und ich mich sehr wohl fühlte mit und unter Kindern, auch wenn ich selber langsam zum Jugendlichen heranreifte.

Mit meiner Pädophilie hatte ich nie ein Problem und sah es auch nie als ein Problem an, was sicher ein Nebeneffekt meiner fehlenden Aufklärung war. Da ich nicht 100 % kernpädophil bin, weiß ich einen jugendlichen/jungen erwachsenen Körper durchaus zu schätzen und habe mehrere wenn auch kurze Partnerschaften mit jungen Erwachsenen geführt.

Damals konsumierten meine Eltern regelmäßig die Bildzeitung.

Eines Tages, mit ca. 15 Jahren, schlug ich die Zeitung auf und sah eine Doppelseite über einen „McMullen“,  der Horror-Masken und Puppen für Hollywood herstellte und nun den Einfall hatte, Sexpuppen herzustellen.

Natürlich mit Puppenfotos als Beispielmaterial. Diese Puppen faszinierten mich, da sie damals schon sehr lebensecht rüber gekommen sind und ich damals sehr wohl wusste, was „aufblasbare Sexpuppen“ waren und wie primitiv diese dagegen aussahen.

Dort war eine Doll aus Silikon zu sehen, die in einer Holzkiste saß und mit einer Rose in der Hand ihren neuen Liebhaber aus Fleisch und Blut begrüßte.

Natürlich war mir damals schon klar, dass ich meine angeborene und im kindlichen Alter schon weitgehend ausgereifte Sexualität nie wirklich werde ausleben können und so entstand in mir sofort eine Verbindung zu dieser damals neuen Idee mit Silikonpuppen.

Die Puppe schrumpfte in meinem Kopf zur kindlichen Größe und „sprach“ mit kindlicher Stimme.

Ich denke, dass wir pädophil empfindenden Menschen Fantasien sehr real und plastisch in unseren Köpfen erleben können, was unserer schwer bis nicht auslebbaren Sexualität geschuldet ist. Ähnlich vielleicht einem Blinden, der dafür einen ausgeprägteren Tastsinn besitzt. So erlebte ich meine Fantasien als meine persönliche Realität im Kopf, die sich für mich dermaßen realistisch manifestierten, dass ich im Prinzip eine reale Situation erlebte, die freilich nur ich sah und die mein persönliches Geheimnis war.

Auch führte ich teils ein Doppelleben mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen als „Partner“, das aber nie lange hielt. Meist „nur“ bis zum ersten Versuch erfüllenden Sex zu erleben, was dann regelmäßig scheiterte und mir schwer zu schaffen machte.

Von dem Gedanken, dass eine Doll in entsprechender Größe diese Form von Einsamkeit vielleicht lindern könnte und die technische Entwicklung solch einer Doll ja nicht stehen blieb, war ich fasziniert.

Nun schnitt ich diesen Zeitungsartikel aus, da ich wusste, dass dies vielleicht ein Anfang sein würde von einem Faden der mich als eine Facette meines Lebens begleitet.

Dann fiel der Artikel warum auch immer doch in Vergessenheit und ich versuchte, leider erfolglos, weiter Partnerschaften mit jungen Erwachsenen aufzubauen, machte Karriere und genoss jede Sekunde, wo ich mit Kindern zusammen sein durfte, bis hin dass ich mir einen Beruf gesucht habe,, wo ich viel mit Kindern Zeit verbringen darf, was mich bis heute sehr erfüllt.

Da ich mich gegen Informatik innerlich eher wehrte, bekam ich erst mit Mitte dreißig meinen ersten PC und genau da fiel mir plötzlich wieder der Zeitungsartikel ein.

Meine Recherche-Möglichkeiten waren durch meinen PC zu dieser Zeit natürlich beachtlich gewachsen und so sah ich mir erstmals den aktuellen Stand an, was Silikonpuppen betraf.

Nun kam „Mr. Zufall“ zu Hilfe und ich kam in ein Forum wo sich ältere Damen riesig aufregten, über eine „Sexartikelfirma“ die Sexpuppen vertreiben und mitten drinnen ist … eine Puppe mit“sehr kindlichen Zügen“, was eine Sauerei war in ihren Augen.

So klickte ich den älteren Damen folgend auch auf den Link und … tatsächlich fand sich da ein Silikonmädchen das einem ca. 9 jährigen Mädchen nachempfunden war, lieb angezogen auf dem Rüssel von einem Spielzeugelefanten sitzend. Da traf mich fast der Schlag. da ich einst genau so ein Bild im Kopf hatte … damals als noch Bildzeitungsleser, als ich den Artikel über McMullen laß.

Nun ging ich zurück in das „reife Damen Forum“ und da regten sich noch mehr auf, dass sie sogar nun ein öffentliches Forum gefunden haben wo … oh Schreck Pädophile sich ganz offiziell austauschen konnten, was sie natürlich sofort allen Polizeidienstellen, dem Militär, Bundesgrenzschutz, der Nasa, Feuer wehren und Seelsorgeeinrichtungen gemeldet haben. Da wir aber in einer verfallenden Gesellschaft leben, tue niemand was.

Auch wusste ich nun, was Pädophilie war, was Kinderpornografie ist und dass die Polizei Jagd auf die Konsumenten machte. Dennoch, da diese Damen dem Link folgten, folgte ich diesem auch und fand mich mitten in einem der ältesten noch heute existierenden Pädoboards wieder, das natürlich völlig legal ist, wo ich mir damals allerdings nicht ganz sicher war.

So las ich an die 7 Tage und 7 Nächte bis ich viereckige und knallrote Augen hatte. Es war das erste Mal, dass ich was von Gleichgesinnte las, von anderen Meinungen, Problemen und Lösungen und … von Kinderpuppen, deren Existenz gerade geboren war.

Es wurden auch Links gepostet zu drei japanischen Firmen, die diese Dolls offiziell anboten und die keinerlei Erwachsenendolls im Angebot hatten. Es war das Jahr 2011 oder 2012.

So klickte ich auf diese Firmen und sah mir fasziniert diese Dolls an. Sie waren so schön und realistisch gefertigt, dass man teils schon zweimal hinsehen musste, um das kleine Meisterwerk als Doll zu erkennen, da sie meist lieb angezogen waren und realistische Lebenssituationen nachgestellt hatten.

Eine Firma nannte sich „Trottla“ und eine weitere „Pure Dolls“. Eine Dritte stellte die Dolls als „Plüschpuppen“ her, die natürlich weniger realistisch aussahen.

Alle drei hatten leider gemeinsam, dass sie Ihre Dolls nur in Japan bzw. auf dem asiatischen Markt anboten und eine Einfuhr nach Europa eher Importspezialisten möglich war. Zudem musste man zum Zoll persönlich hinfahren, wo das Paket dann geöffnet wurde und man sich für den Inhalt möglicherweise erklären musste.

Dennoch haben dies einige Pädos gemacht und schwärmten in den höchsten Tönen von ihrer neuen Errungenschaft. Dies alles geschah ohne irgendeinen Aufschrei der Öffentlichkeit und ohne Aufsehen, wohl auch darum, da sich damals noch niemand vorstellen konnte, dass jemand solche Dolls produzieren und auch gleich vertreiben würde. Geschweige denn, dass es Käufer dafür geben würde, die so unverschämt wären und sich so eine Doll einfach so bestellen würden.

Da diese Konstellation für mich wie geschaffen war, bestellte ich nach langer Recherche, wie man Produkte aus Japan importiert, so eine Doll.


Link zu Teil 2 | Link zu Teil 3