Tagesschau in 40 Jahren

Pädophilen-Verfolgung „Von Anfang an ohne jede Chance“

Stand: 25.07.2060 12:14 Uhr

In Berlin wird heute an die Verfolgung von Pädophilen in der 20er und 30er Jahren erinnert. Unzählige Männer wurden damals drangsaliert und stigmatisiert. Eine Reportage über den Softwareentwickler Achim Neuberger aus Niedersachsen.

Von Herman Kupferschläger, SWR

Frank Gronovak hält das Grauen in seinen Händen. An seinem Schreibtisch in Hannover studiert der Historiker Akten aus den 20er und 30er Jahren. Ein Schwerpunkt seiner Forschung ist die politische und gesellschaftliche Verfolgung von Pädophilen.

Experten schätzen, dass in dieser Zeit etwa 250.000 Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung drangsaliert wurden. Etwa 50.000 wurden verurteilt, bis zu 30.000 in Sicherheitsverwahrung gesteckt – ohne Aussicht jemals entlassen zu werden. Etwa 5.000 von ihnen starben dort.

Einer von ihnen war Achim Neuberger aus Lüneburg. Gronovak erforscht den Fall seit vielen Jahren. In seiner Dissertation aus dem Jahr 2048 schrieb er über ihn: „Die Kriminalpolizei warf Herrn Neuberger damals – wie es offiziell hieß – ’sexualisierte Gewalt gegen Kinder‘ vor. Er war ein gebildeter Mann, Softwareentwickler, sprach englisch, französisch und italienisch. Es fiel ihm offenbar leicht, auf Menschen zuzugehen. Ihn interessierten Jungen.“

Ins Visier der Kriminalpolizei geriet Neuberger zunächst, weil man ihn des Cyber-Groomings verdächtigte. Neuberger hatte zahlreiche Kontakte zu Jungen in Game-Foren geknüpft. Dort war er offenbar auf der Suche nach sozialer Nähe. Bei einer Hausdurchsuchung entdeckte die Kriminalpolizei dann zahlreiche Fotos von Jungen. Außerdem hatte Neuberger Anfang der 2020er-Jahre auf dem Pädophilen-Blog „Die Pädoseite“ einen Kommentar verfasst. Der Kriminalpolizei reichte das.

Pädophile wurden als „Kinderschänder“ gebrandmarkt

Neuberger kam 2028 in Untersuchungshaft – es war der Anfang eines jahrelangen Martyriums. „Achim Neuberger war von Anfang an ohne jede Chance“, erklärt Gronovak. „Innenminister Herbert Reul hatte die Marschroute im Umgang mit Pädophilen vorgegeben. Sie seien Kinderschänder, die ihre Opfer psychisch töten würden und die Gesellschaft gefährden. In 20er und 30er Jahren wurde dieses Bild über die Presse an die Bevölkerung weitergegeben. Das führte immer wieder zur Hatz gegen Pädophile. Teils wurden sie in Selbstjustiz durch die Straßen getrieben. So war damals die Zeit.“

In der Untersuchungshaft misshandelt

Neuberger saß mehr als zwei Jahre in Untersuchungshaft. Er wird dort immer wieder misshandelt. Gronovak liest eine Haftbeschwerde Neubergers vor – damals ein außergewöhnlicher Vorgang: „Ein Wärter schlug mich und sagte: Dein Arsch liegt sowieso bald im Sand.“

Neuberger verliert nach und nach seinen Lebensmut und versucht, sich zu erhängen. Ein Wärter verhindert den Suizid.

Ende 2030 wird Neuberger entlassen. Die Kriminalpolizei kann weiter keine „Beweise“ vorlegen. Aber der Softwareentwickler ist nur wenige Tage auf freiem Fuß. Im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin hört der Staatsbeauftragte für Fragen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder, Johannes-Wilhelm Rörig, vom Fall Neuberger aus Niedersachsen – und ordnet sofortige „vorläufige Sicherheitsverwahrung“ an.

Genaue Todesumstände bleiben unklar

Neuberger kommt im März 2031 zunächst in die Sicherungsverwahrung der Justizvollzugsanstalt Rosdorf, nach wenigen Wochen wird er in das Verwahrzentrum Braunschweig II gebracht. Das Landgericht in Lüneburg spricht ihn in Abwesenheit der „sexualisierten Gewalt“ in 19 Fällen für schuldig und ordnet die lebenslange Sicherheitsverwahrung an.

Anschließend kommt Neuberger in das sogenannte Heidelandlager. Neuberger muss Zwangsarbeit leisten. Sein Leiden geht weiter – wie lange, das ist unklar.

„Die letzte Information über Achim Neuberger stammt aus einer Akte der Abteilung für Sicherungsverwahrung vom 8. Februar 2038. Hier wird sein Tod bestätigt. Wann er genau starb und wie ist unklar. Es gibt noch viele offene Fragen. Auch deshalb ist es so wichtig, dass wir an Menschen wie ihn erinnern“, sagt der Historiker Gronovak, während er Neubergers Akte in den Händen hält.

„Hier saß auch Achim Neuberger ein“

Rund 100 Kilometer weiter nördlich geht Jonas Keller durch Lüneburg – die Stadt, in der auch Neuberger einst lebte. Keller ist Vorsitzender der Gedenkstätte für Opfer der Pädophilenverfolgung in Lüneburg. Auch er interessiert sich seit Jahren für das Schicksal von Neuberger.

Keller steht vor einem älteren Gebäude in der Angela-Merkel-Straße 10. „Dieses Haus war zur Zeit der Pädophilenverfolgung die Gewaltschutz-Zentrale für die Region. Hier saß auch Achim Neuberger ein.“

Das ehemalige Wohnhaus steht noch

Keller geht weiter in das Zentrum der Kleinstadt. Immer wieder zeigt er auf Stolpersteine im Boden. „Wir haben 2052 die ersten Stolpersteine für die Opfer der Pädophilenverfolgung aus Lüneburg gesetzt.“

Inzwischen ist Keller in der Bubengasse 110 angekommen. Im oberen Stockwerk des Hauses wohnte Neuberger, bis 2028 die Kriminalpolizei kam.

„Im nächsten Frühjahr wollen wir hier einen Stein für Herrn Neuberger setzen“, erzählt Keller. „Die Zeit der Pädophilenverfolgung mit hunderttausenden Verfolgten ist kaum fassbar. Aber wenn man Geschichte durch Lebensgeschichten von Menschen erlebt, dann werden aus Zahlen Schicksale – das wollen wir mit unserer Arbeit erreichen.“

Die Opfer würdigen

In Hannover klappt Gronovak die Akte von Neuberger zu – für heute. Wie kommt ein Historiker persönlich damit klar, dass ihn in seinem Arbeitsleben jeden Tag das Grauen begleitet? „Das bewegt mich schon sehr. Ich habe Tausende Akten der Kriminalpolizei gelesen – mit Verhören, Gefängnisstrafen und Verurteilungen zur Sicherheitsverwahrung. Aber ich sehe das auch als Chance, den Opfern ihre Würde zurückzugeben“, sagt Gronovak.

Die Aufarbeitung der Verfolgung von Pädophilen ist noch nicht abgeschlossen. Das Schicksal vieler tausend Menschen gilt als unklar.


Als Vorlage diente der Artikel „Von Anfang an ohne jede Chance“ auf Tagesschau.de vom 25.07.2020.

10 Kommentare zu „Tagesschau in 40 Jahren

  1. Das wird niemals passieren. Pädophilie wird immer dämonisiert werden. Homosexualität ist anerkannt, wobei das auch nicht so bleiben muss. Kann auch genau in die umgekehrte Richtung gehen und die Vernichtung von Homos wird wieder normal werden. Wäre mich ehrlich gesagt an diesem Punkt auch völlig egal. Sollen sich die Antis gegenseitig vernichten, das passt schon.

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    1. Wer weiß schon, was passieren wird?

      Pädophilie wird es (noch) schwerer haben, akzeptiert zu werden als Hebephilie, aber jedenfalls homo-hebephilie-freundliche Kulturen hat es in der Vergangenheit nachweislich gegeben. Es kann sie also wieder geben.

      Ich sehe aktuell keine Anzeichen, dass es in nächster Zeit besser wird. Wir haben gut 40 Jahre permanenter Verschlechterung der Lage hinter uns und ich vermute, die nächsten 20+ Jahre wird sich die Situation für uns noch weiter verschlechtern. Aber dennoch kann es auch wieder besser und sogar gut werden. Das „irgendwann wieder besser werden“ ist meiner Meinung nach lediglich eine Frage der Zeit. Das „gut werden“ ist hochspekulativ.

      Und selbstverständlich kann es auch eine Schwulenverfolgung bei uns irgendwann wieder geben. Es gibt sie ja ohnehin in nicht eben wenigen Ländern der Welt wie dem Iran, Saudi-Arabien, Tschetschenien oder Brunei (um einige der schlimmsten zu nennen) auch heute noch.

      Ich persönlich hoffe, dass es dazu nicht kommt. Ich halte es für objektiv besser, wenn 1% der Bevölkerung verfolgt wird als wenn 6% der Bevölkerung verfolgt wird. Selbst wenn ich zu den 1% gehöre, muss ich deshalb die neuerliche Verfolgung der anderen 5% nicht herbeisehnen.

      Ich finde es gut, dass Homos bei uns heute ziemlich normal leben können. Ich gebe aber zu, dass es für mich emotional schon sehr schwierig ist, von Menschen (teils besonders demonstrativ) verachtet und verfolgt zu werden, die vor nicht allzu langer Zeit selbst verachtet und verfolgt wurden (und es deshalb besser wissen müssten). Ich verstehe also deine Gefühle. Ich habe sie auch selbst schon gefühlt.

      Dein „Das wird niemals passieren“ kann ich angesichts der letzten 40 Jahre negativer Entwicklung und angesichts der heutigen sehr negativen Dynamik ebenfalls nachvollziehen. Ich halte diese Einstellung aber für falsch und tendentiell schädlich.

      Es hat zu den Lebzeiten deiner Eltern und Großeltern viele Entwicklungen in anderen Bereichen gegeben, die zum Zeitpunkt ihrer Geburt als völlig undenkbar galten und die dennoch eingetreten sind. Solche Entwicklungen werden von Menschen getragen und zwar nicht von solchen mit berühmten Namen, sondern von abertausend Schultern, die zu Menschen gehören, deren Namen in keinem Buch stehen. Man kann im Kleinen mitwirken oder apatisch und hoffnunglos daneben stehen und damit die Wünsch der Antis erfüllen. Ich glaube man hat mehr davon, wenn man sich im Rahmen seiner Möglichkeiten einbringt.

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      1. „Ich halte es für objektiv besser, wenn 1% der Bevölkerung verfolgt wird als wenn 6% der Bevölkerung verfolgt wird.“

        Ich nicht. Das bringt mir ja nun überhaupt nichts, wenn ich in den 1% bin und die 5 anderen % meiner eigenen Verfolgung Beifall klatscht. So schwul bin ich nicht, dass mich die Schwulen- und Lesbenverfolgung groß stören würde. Dass ich kein intrinsisches Interesse daran habe, ist schon klar. Es kann sogar sein, dass wir dann dieselben Feinde haben, wenn beide Gruppen von denselben Reaktionären unterdrückt werden. Das Problem ist halt, dass der Feind meines Feindes immer noch mein Feind sein kann. Schließlich sind die meisten Homos heutzutage selber hasserfüllte Antis. Ich brauche keine sexuell tolerante Gesellschaft, wenn ausgerechnet meine Sexualität davon ausgenommen wird. Dazu müsste ich ein bedingungsloser Altruist sein, und so dumm bin ich nun wirklich nicht. 🙂

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      2. Ein bedingungsloser Altruist wärst du nur dann, wenn du abwinken würdest, wenn du statt der Verfolgung der 1% zu denen du selbst gehörst, die Verfolgung der 5% haben könntest, zu denen du nicht gehörst.

        Diese Wahl gibt es aber nicht. Bzw. es gab sie vielleicht anders herum. Es hat historisch gesehen einmal 6% gemeinsam verfolgte gegeben und 5% haben sich von den verbliebenen 1% abgewandt. Dafür sind sie selbst weitestgehend der Verfolgung entgangen und jedenfalls einige von Ihnen verfolgen nun stattdessen ein bisschen mit.

        Was wäre denn z.B., wenn Hebephilie akzeptiert werden könnte, aber Pädophilie nicht?

        Würde ich als Hebephiler die Akzeptanz nehmen? Ganz bestimmt. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Aber ich will mal sehr hoffen, dass ich deshalb dann nicht selber intolerant gegenüber Pädophilen werden würden.

        Ich finde es liegt keine Schande darin, selbst gerettet werden zu wollen oder seine Rettung anzunehmen auch wenn noch Ungerettete übrig bleiben.

        Wird man als Geretteter automatisch zum Feind der Ungeretteten?

        „Schließlich sind die meisten Homos heutzutage selber hasserfüllte Antis.“

        Vielleicht die meisten aber nicht alle. Und ich bin mir nicht mal mit „den meisten“ sicher. Ich hoffe wenigstens, dass die Quote der auch uns gegenüber Toleranten unter Homosexuellen höher ist als bei Normalliebenden.

        „Ich brauche keine sexuell tolerante Gesellschaft, wenn ausgerechnet meine Sexualität davon ausgenommen wird.“

        Ich finde sexuelle Toleranz an sich ist bereits ein wichtiger Wert. Sie verhindert unnötiges Leid.

        Ich finde auch, dass eine Welt in der 1% hungert besser ist als eine Welt in der 6% hungert.

        Natürlich möchte ich weder zu den Hungernden 6% noch zu den Hungernden 1% gehören. Aber muss ich jemandem Hunger an den Hals wünschen, nur weil ich selbst Hunger leide?

        Welchen konkreten Vorteil hätte eine sexuell intolerante Gesellschaft in der Homosexuelle wieder verfolgt werden für mich und dich?

        Ist die Verfolgung vielleicht weniger konsequent, wenn sie sich auf mehr Menschen verteilt? Kann man sich in einer größeren Menge der Verfolgten besser vor den Verfolgern verstecken? Ich möchte das nicht ausschließen, halte es aber eher für unwahrscheinlich.

        Eine sexuell tolerante Gesellschaft könnte helfen, dass wir auch irgendwann toleriert werden, denn in einer sexuell toleranten Gesellschaft ist unsere Verfolgung eigentlich unnatürlich. Sie funktioniert über die Ausnahmeregelung der Gefährlichkeitsvermutung.

        In einer sexuell toleranten Gesellschaft braucht es für die Toleranz unserer Neigung und Beziehungsform „nur“ eine Entkräftung der Gefährlichkeitsvermutung.

        Ich gebe freilich zu, dass das ein extrem dickes Brett ist. Weil ich davon überzeugt bin, dass die Gefährlichkeitsvermutung nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt, glaube ich aber, dass das Brett gebohrt werden kann.

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      3. Meinst du denn, dass Homosexuelle unterm Strich eher nützlich oder schädlich für uns sind? Wenn mir LGBTQ-Aktivisten sagen, dass ich ein „Untermensch“ bin oder mir gutmütig vorschlagen, dass ich doch eine chemische Kastration in Erwägung ziehen solle, dann kommen mir da so Zweifel. Es ist aber insgesamt schwer zu berechnen. Groß nützlich scheinen sie ja nicht zu sein. Kann vielleicht sein, dass sie eher demokratische Parteien wählen, die relativ betrachtet weniger Pädohass implementieren. Dann wären sie vielleicht marginal nützlich für uns. Das ist aber Spekulation meinerseits. Ich stimme dir zu, dass eine sexuell tolerantere Gesellschaft tendenziell besser ist als eine sexuell intolerantere. Am liebsten würde ich in einer Welt leben, in der Kinderprostitution und Kinderpornografie als normal, moralisch legitim und legal gelten und sich niemand darüber aufregt. Das ist aber leider utopisch. 🙂

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      4. Ich weiß es nicht.

        Im Prinzip sollten Homosexuelle zumindest die Seelenschmerzen nachvollziehen können, die mit dem Verstecken einer sexuellen Neigung bzw. mit einem Outing verbunden sind. Das ist auch heute noch für viele Homosexuelle schwierig und kostet einiges an Kraft und Überwindung. Es ist auch ein Thema, das viele Pädos belastet und das Normalliebende mangels eigenem Erleben viel schwerer nachvollziehen können als LGBTQ+ Personen.

        Es gibt übrigens auch Homosexuelle, die sich in der Vergangenheit durchaus für die Akzeptanz von Pädophilen eingesetzt haben. Z.B. der Soziologe Prof. Lautmann (Buch „Die Lust am Kind“). Dafür wurde er sehr heftig, brutal und unlauter angegriffen.

        Ich könnte mir vorstellen, dass es unter Homosexuellen durchaus auch Leute gibt, die aufgeschlossen sind, sich aber nicht trauen, das auch zu sagen. Wer die „unberührbaren“ Pädos berührt wird selbst unberührbar und muss mit seiner Karriere dafür zahlen.

        Erst wenn das durchbrochen ist, kann man beurteilen, ob Homosexuelle uns unter dem Strich eher helfen oder schaden.

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  2. Haha, ich habe schon während des Lesens gedacht, dass du den Sprachstil bei Reportagen der Tagesschau ziemlich gut triffst 🙂 Tja, ich wünschte manchmal, die würden auch in Reportagen einfach nur trocken Fakten präsentieren, statt ihnen noch wertende Attribute wie „grausam“ hinzuzufügen.

    Vorfälle wie bei Herrn Neuberger wird es wahrscheinlich künftig so ähnlich in Wirklichkeit auch geben, wenn man schon allein den vermeintlichen Versuch des Cyber-Groomings strafbar macht, Ermittlungen in diese Richtung ausweitet und gleichzeitig die Anordnung von U-Haft u. a. in diesem Bereich nicht mehr an Bedingungen wie z. B. Fluchtgefahr knüpft. Ich bin mir allerdings sicher, dass der Staatsbeauftragte für Fragen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder (oder wie auch immer er künftig heißen wird) nicht einfach Sicherungsverwahrung anordnen kann.

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  3. In Berlin wird heute an die Verfolgung von Pädophilen in der 20er und 30er Jahren erinnert. Unzählige Männer wurden damals drangsaliert und stigmatisiert. Eine Reportage über den Softwareentwickler Achim Neuberger aus Niedersachsen.

    Die zwanziger Jahre fangen gerade erst an.

    2039-2021 = 18

    18 (!) Jahre sind noch zu warten.

    Ein 12 jähriger wird in 18 Jahre 30.

    Durch unsere Jugend wird es meine Meinung nach keine Strafverschärfungen in diese hinsicht geben. z.B. Selbsthilfegruppen für Pädophilien werden nicht geschlossen, Selbsthilfegruppen werden ebenfalls nicht geschlossen. Ja und unser paedoseite wo wir unter gleichgesinnte sind wird hoffentlich auch nicht geschlossen (bin hebephil, finde ab zwölf jährige jungs aber auch mädchen sexuell anziehend und ja ich bin bisexuell))

    Ich finde es auch sehr passend das es in dein Bericht die Bubengasse gibt 😂😏👍

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    1. Ja, die Zwanziger Jahre fangen erst an. Der Artikel ist von 2020 und heisst „Tagesschau in 40 Jahren“. Also 2060.

      2038 stirbt Neuberger. Also würden 18+x Jahre Elend auf uns warten, wenn es so käme. Danach wird es irgendwann besser. Im Artikel heisst es: „Wir haben 2052 die ersten Stolpersteine für die Opfer der Pädophilenverfolgung aus Lüneburg gesetzt“. 2052 ist der Spuk also wohl seit ein paar Jahren vorbei und die Aufarbeitung hat begonnen.

      Es ist eine Dystopie, aber mit einer gewissen Optimismus für die fernere Zukunft. Nur hat Neuberger leider nichts davon.

      Von mir aus dürfen wir die 20+ Jahre Elend natürlich gerne überspringen.

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      1. Wir alle würden in eine Kälteschlaf bis 2039 sein.

        Nur um dann zu wissen das manche Familienmitglieder gestorben sind, manche freunde nicht mehr unsere freunde sind.

        Wir müssen uns auch anpassen an neue Gesetze, Werte, Normen (Wenn es sie gibt).

        Ich würde nicht im Kälteschlaf gehen und 18 Jahren warten bis der Spuk vorbei geht.

        Würde nach 2039 berichten wie schwer es war nichts zu sagen, denn mein Leben könnte ruiniert werden wenn ich sage dass es ein Text gibt, in dem ein 11 jähriger positiv berichtet das er sex mit erwachsene hatte (Stefans Text) z.B Hausdurchsuchungen bis hin zu Angriffe. Auf das Ergebnis was mir passieren würde, möchte ich mir nicht ausdenken.

        Es gibt so starre meinungen von leute, und wenn man eine andere meinung hat dann wird man als unmensch abgestempelt oder ähnliches.

        Diese system ist am ende, wissenschaftler und experten sollen ungehindert ihre ergebnisse sagen

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