Studie von „Kein Täter werden“: Verharmlosung von Pädophilie ist harmlos!

Nach der etwas reißerische Überschrift muss ich leider sofort wieder ein wenig abbremsen. Denn natürlich gibt es keine Studie, die zur offiziellen Einschätzung kommt, dass die Verharmlosung von Pädophilie harmlos ist. Was es gibt, kommt dem aber doch sehr nahe.

Kein Täter werden“

Bevor ich hierzu ins Detail gehe, zunächst ein paar grundlegende Informationen. Schließlich muss nicht jeder das Projekt „Kein Täter werden“ kennen. Es handelt sich um ein staatlich finanziertes Präventionsnetzwerk, mit dem sexuelle Übergriffe auf Kinder und die Nutzung von Missbrauchsabbildungen im Internet (sog. Kinderpornografie) durch Pädophile verhindert werden soll.

Das Programm richtet sich also nicht an Ersatztäter, die sexuelle Übergriffe auf Kinder begehen, ohne dass sie sexuell primär von Kindern angezogen werden und die für die Mehrzahl der Übergriffe gegen Kinder verantwortlich sind. Es geht auch nicht primär darum, Pädophilen zu helfen, sondern darum, Missbrauchsfälle durch die Teilgruppe der pädophil veranlagten Täter zu verhindern. Dass dabei teils auch den Pädophilen geholfen wird, ist im Grunde lediglich ein wünschenswerter Nebeneffekt.

Der Knackpunkt: Pädophilie ist eine auf Dauer angelegte sexuelle Neigung. Man kann sie nicht „heilen“. Das ist auch den Projektverantwortlichen bewusst. Was stattdessen beeinflusst werden soll, ist die Kontrolle. Einerseits die Eigenkontrolle des Pädophilen bezüglich als problematisch angesehener Handlungen, darüber hinaus, wenn möglich, aber auch die Fremd- bzw. Sozialkontrolle, indem Pädophile tendenziell dazu ermutigt werden, sich anderen Personen gegenüber zu outen. Das Wissen des Pädophilen darum, dass andere, für ihn wichtige Menschen um seine Neigung wissen und zum Teil dann auch deren direkte, wissende Beobachtung soll ebenfalls helfen, als problematisch angesehene Handlungen zu verhindern.

Kontrolle erreicht man nicht, indem man seine (ohnehin auf Dauer angelegten) Neigungen bekämpft. Ein (von vorneherein aussichtsloser) Kampf führt zum Kräfteverschleiß und zur Schwächung der emotionalen und geistigen Stabilität. Stattdessen muss zunächst einmal die Neigung akzeptiert werden und der Betroffene emotional stabil werden. Es kann zum Beispiel unterstützt werden, positive Ausgleichsmöglichkeiten zu finden und Ressourcen zu erschließen. Auch ein Outing kann – wenn alles gut geht – viel zur emotionalen Stabilität beitragen. Ein gelungenes Outing kann auch einige der Ängste erheblich lindern, die Pädos in ihrem Leben schwer belasten. Einzelnen Pädos kann das Angebot von „Kein Täter werden“ deshalb durchaus helfen.

Ideologisch belastet

Das Projekt ist allerdings dogmatisch-ideologisch belastet. Im Kern geht es um die Verhinderung von „Missbrauch“ durch Akzeptanz der eigenen Gefühle und Resignation im Sinne einer durch die Therapie vermittelten Anerkennung der Unmöglichkeit der angestrebten Liebesbeziehung, der Unmöglichkeit von Einvernehmlichkeit, der Unvermeidlichkeit einer Schädigung und der Erkenntnis der eigenen Gefährlichkeit.

Das hat aus meiner Sicht etwas von erlernter Hilflosigkeit. Einem zur Liebe fähigen Menschen soll beigebracht werden, dass er nicht lieben kann und nicht lieben darf, weil er mit seiner Liebe sich selbst und den geliebten Menschen ebenso sicher in die Luft sprengen würde, wie ein Islamist, der seinen Sprengstoffgürtel zündet.

Dieser Teil des Ansatzes von „Kein Täter werden“ ist ideologisch getrieben und kümmert sich nicht um beobachtbare Wirklichkeit. Die Verantwortlichen streiten z.B. kategorisch und dogmatisch ab, dass es so etwas wie Einvernehmlichkeit zwischen einem Kind und einem Erwachsenen geben kann. Diese normative Aussage, basiert auf einer Theorie (dem Konzept des „informed consent“) und wird als verbindliche, allgemeingültige und unumstößliche Wahrheit hingestellt.

Mit wissenschaftlichen Arbeiten hat das wenig zu tun. Normalerweise sind Theorien Hypothesen, erfordern einen Beweis und können widerlegt werden. Faktisch gibt es hier aber ein Denk- und Sprachverbot für Wissenschaftler. Wer in den Verdacht gerät, pädophilen-freundliche Aussagen zu vertreten, kann seine Karriere heutzutage an den Nagel hängen.

Ich könnte über die Gegenposition viel schreiben, was den Artikel deutlich länger machen würde, beschränke mich aber auf den Verweis auf meinen Artikel „Zu viel Einvernehmlichkeit. Zu wenig Gewalt.“ und die Wiedergabe einer Wortmeldung aus dem Publikum bei einer öffentlichen Diskussion zum Thema Pädophilie aus dem Jahr 2013:

Ich möchte zwei Dinge sagen. Als ich dreizehn war und die Sexualität entdeckte, war ich ständig auf der Suche nach jemandem, mit dem ich ins Bett gehen konnte. Und irgendwann habe ich das gefunden. Er war vierzig Jahre alt und es war großartig. Das war so wichtig für mich. Das ist Punkt eins. Und die andere Sache, die ich sagen möchte: Ich bin schwul, ich durfte lange Zeit nicht sein, wer ich war, und ich hoffe, dass sich jeder vorstellen kann, wie es ist, wenn man nicht sein kann, wer man ist. Wenn du eine Frau liebst: und du darfst keine Frau lieben. Wenn du einen Mann liebst: und du darfst keinen Mann lieben. Und da haben wir die Pädosexuellen, die das gleiche Problem haben, wie ich in meiner Jugend. Sie dürfen nicht fühlen, was sie fühlen, sie dürfen nicht zärtlich sein, zu dem sie zärtlich sein wollen. Dass Missbrauch furchtbar ist, da stimme ich völlig zu, aber wir müssen uns sehr bemühen, diese Menschen in der Situation, in der sie sich befinden, zu unterstützen und versuchen, sie zu verstehen.

Wortmeldung aus dem Publikum, Podiumsdiskussion in der Reihe Denkcafé des Arminius Konferenz- und Debattenzentrums in Rotterdam

Für mich hört sich dieser Lebensbericht nicht nach Missbrauch an. Nach der für mich sehr glaubhaften Schilderung war die Beziehung aktiv gewünscht und hat dem Jungen gut getan.

Dieser Teil des Spektrums der Realität sexueller Kontakte wird konsequent geleugnet und ignoriert, weil man glaubt ansonsten eine Lücke in einer Mauer zuzulassen, die aus ideologischer Sicht gar nicht dick genug sein kann.

Die Kosten für die Leugnung der Wirklichkeit tragen dann andere. Nicht nur Pädophile, sondern auch dreizehnjährige Jungen, die ihre Beziehung großartig und total wichtig finden, die aber sie zwangsweise verheimlichen müssen und denen bei Entdeckung „beigebracht“ wird, dass sie angeblich auf furchtbarste Weise getäuscht und missbraucht wurden.

Sexuelle Selbstbestimmung sieht anders aus.

Finanziell abhängig

Eine weitere Schwäche des Projekts ist, dass es staatlich finanziert ist. Das Projekt ist also mitnichten unabhängig, sondern vom Wohlwollen eines Geldgebers abhängig, der den Kampf gegen Kindesmissbrauch zur populistischen Selbstdarstellung nutzt.

Projekte, die sich um Drogenabhängige kümmern, haben sich in der Vergangenheit für die begrenzte Legalisierung von Marihuana (Besitz für den Privatgebrauch) stark gemacht oder sich für die kostenlose Abgabe von Ersatzdrogen wie Methadon eingesetzt. Das wäre – eigentlich – auch auf Pädophilie übertragbar. Zur Kontrolle gehört auch die Möglichkeit einer für Dritte unschädlichen Form der Triebabfuhr.

Aus meiner Sicht ist es möglich und naheliegend, dass der Konsum von Posing-Bildern (also Bildern, die keine sexuelle Handlungen zum Gegenstand haben) oder virtueller Kinderpornographie (Zeichnungen, Computeranimationen) einigen Pädophilen in diesem Sinne sehr helfen kann, mit Ihrer Neigung klarzukommen und reale Sexualkontakte mit Kindern zu verhindern.

Hier wäre einiges denkbar, z.B. die Entkriminalisierung und des Besitzes von Posing-Bildern (seit 2015 strafbar) oder die generelle Freigabe von Herstellung, Vertrieb und Besitz virtueller Kinderpornographie (Texte, Zeichnungen, Computeranimationen).

Eine weitere Möglichkeit wäre die Duldung des Vertriebs und vielleicht sogar die Verschreibungsfähigkeit geeigneter Sexpuppen. Schon die Vorstellung mag der normsexuelle Durchschnittsbürger ekelerregend finden, aber Sexpuppen sind nun einmal Dinge und Dingen kann man keine sexuelle Gewalt antun. Wenn ihr Einsatz einen therapeutischen Nutzen hätte, wären pseudo-moralische Anwandlungen unangebracht und müssten zurücktreten. Die Klärung der Frage, ob es einen entsprechenden therapeutischen Nutzen gibt, wäre ein sinnvoller Forschungsgegenstand.

Solche Ansätze sucht man bei “Kein Täter werden” aber vergeblich. Es gibt auch keine ernsthafte Differenzierung zwischen Kinderpornographie, Posing-Bildern oder virtueller Kinderpornographie. Alles, was Pädophile erregen kann, wird unter den Dachbegriff “Missbrauchsabbildungen” gepackt (soll heißen: Darstellungen, die zeigen, wie Kinder sexuelle Gewalt erleben). Das virtuelle Kinderpornografie (Texte, Zeichnungen, Computeranimationen) völlig ohne real existierende Kinder auskommt, spielt keine Rolle. Die Verdammung erstreckt sich auf alles, was der Gesetzgeber verdammt.

Diese Positionierung scheint mir weder in Hinblick auf die Lebensqualität der Teilnehmer, noch unter präventiven Gesichtspunkten, die ja eigentlich den Kern der Projekts ausmachen, sinnvoll.

Der bessere Zugang zu Pornographie ab den 60er Jahren korrelierte mit einer Abnahme von Sexualstraftaten. Meiner Einschätzung nach ist dies auf Kinderpornografie übertragbar.

Zudem kam auch eine Schweizer Studie zur Delinquenz von Konsumenten von Kinderpornografie, zu dem Ergebnis, dass der Konsum von Kinderpornografie alleine keinen Risikofaktor für spätere physische Sexualdelikte darstellt.

Umgang mit „Verharmlosung“

Kinder-vor-Missbrauch-Schützer sind in Ihrem Ansatz extrem dogmatisch und absolut kompromisslos.

Ein Pädophiler, der ein Kind „liebt“, ist Opfer einer Selbsttäuschung.

Kein Kind würde jemals einem sexuellen Kontakt zustimmen. Täte es dies doch, liegt trotzdem zwingend sexuelle Gewalt vor, denn “Bei unter 14‐Jährigen ist grundsätzlich davon auszugehen, dass sie sexuellen Handlungen nicht zustimmen können – sie sind immer als sexuelle Gewalt zu werten, selbst wenn ein Kind damit einverstanden wäre.”

Jedes Posing-Bild und auch die Darstellung sexueller Interaktion allzu jugendlicher Comicfiguren ist eine Missbrauchsabbildung.

Wer von diesen und ähnlichen Positionen abweicht, verharmlost „schwerste Verbrechen“.

Auch die Verantwortlichen von „Kein Täter werden“ sind „Kinder-vor-Missbrauch-Schützer“. An dieser Stelle nähern wir uns nun langsam der reißerischen Überschrift.

Die Harmlosigkeit von Verharmlosung

Auf der Seite von „Kein Täter werden“ sind in der Rubrik „Themen“ unter der Überschrift „Präventionsprojekt“ auch „Publikationen“ verlinkt.

Eine der Veröffentlichungen aus dem Jahr 2016 trägt den Titel „The Association of Sexual Preference and Dynamic Risk Factors with Undetected Child Pornography Offending, Berlin 2016“ (Die Assoziation der sexuellen Präferenz und dynamischer Risikofaktoren mit unentdeckten Kinderpornographie-Vergehen).

Neben der schon im Titel genannten Nutzung von Kinderpornographie bzw. Missbrauchsabbildungen (CAI = Child Abuse Images) wird mit der Studie auch der Effekt der Risikofaktoren auf gemischte Straftaten, also die Nutzung von Missbrauchsabbildungen UND sexuellen Kindesmissbrauch untersucht.

An der Studie nahmen 190 Probanden teil, die auch an einer Therapie beim Projekt „Kein Täter werden“ teilgenommen haben.

Einer der untersuchten Risikofaktoren war eine verharmlosende Einstellung zu Kindesmissbrauch, gemessen nach der BMS Skala.

BMS ist eine 38-Punkte-Skala, die maladaptive Kognitionen und verletzungsunterstützende Einstellungen zugunsten von Kindesmissbrauch (CSA = Child sexual abuse) misst. Aussagen über Kinder und Sex mit Kindern werden auf einer 4-Punkte-Likert-Skala bewertet, die von 1 (trifft nicht zu) bis 4 (stimmt stark zu) reicht. Die Werte reichen von 38 bis 152. Höhere Werte weisen auf Straftat-begünstigende Einstellungen und eine größere Tendenz zur Rechtfertigung von Sexualstraftaten hin.

Ich habe einen (englischsprachigen) BMS Fragebogen gefunden und mal nachgeschaut auf welchen Wert ich kommen würde. Ich lande auf der “Verharmlungs-Skala“ danach bei 97 von 152 möglichen Punkten.

Zu den verschiedenen untersuchten Risikofaktoren wurde statistisch jeweils ein Chancenverhältnis ermittelt. Ein Chancenverhältnis von genau 1 bedeutet, dass es keinen Unterschied in den Chancen gibt, >1 bedeutet, dass die Chancen größer sind, <1 bedeutet, dass die Chancen kleiner sind. Ein Wert von 0.5 steht für eine Halbierung des Risikos, ein Wert von 2 für eine Verdoppelung des Risikos.

Nach dem Ergebnis der Studie scheint die sexuelle Präferenz (pädophil oder hebephil) ein relevanter Risikofaktor zu sein, das 95%-Konfidenzintervall für die statistisch ermittelten Spannbreiten des Chancenverhältnisses ist (laut dem Abschnitt in dem die Ergebnisse erläutert werden) aber relativ hoch, die Aussagen daher nicht ganz zuverlässig. Der einzige in der Studie klar identifizierte und besonders herausgestellte Risikofaktor ist eine zwanghafte sexuelle Fixierung (sexual preoccupation).

Der Risikofaktor „Offence Supportive Attitudes“ (Straftat-begünstigende Einstellungen) hatte gar keinen Einfluss auf das Chancenverhältnis. Das Chancenverhältnis lag je nachdem was miteinander verglichen und welches statistische Verfahren verwendet wurde bei Werten von 0,99 bis 1,01 und das 95%-Konfidenzintervall für die Spannbreite des Chancenverhältnisses war so eng wie bei keinem anderen untersuchten Faktor. Die Spannweite lag im Bereich von 0,96 bis 1,04.

Hätte man untersucht, ob die Präferenz für Kaffee oder Tee den Konsum von Kinderpornographischen Abbildungen oder den sexuellen Missbrauch von Kindern beeinflusst, wären vermutlich sehr ähnliche Werte herausgekommen.

Das Vorhandensein angeblich sexuelle Übergriffe begünstigender Einstellungen spielt also lt. Untersuchung von „Kein Täter werden“ für das Auftreten von Straftaten (Kinderpornographie, sexueller Kindesmissbrauch) keine Rolle. Es gab keinen anderen untersuchten Faktor, der auch nur annähernd so wenig Einfluss auf das Risiko einer Straftat hatte.

Als Ergebnis liest man dazu: „Die übrigen Faktoren (Exklusivität der Pädohebephilie, Geschlechtspräferenz und Straftat-begünstigende Einstellungen) zeigten keine signifikanten Zusammenhänge“.

Fragwürdiger Fragebogen

Abschließend muss ich allerdings auch feststellen, dass der Fragebogen zum Thema „Straftat-begünstigende Einstellungen“ eine ziemliche Katastrophe ist.

Er soll anhand der Beantwortung von 37 Fragen „kognitive Verzerrungen“ messen, die auf Straftat-begünstigende Einstellungen hindeuten. Es gibt also aus der normativen Sicht der Fragebogen-Erfinder eine richtige und eine falsche Antwort und zwar nicht lediglich im moralischen Sinne, sondern in Hinblick auf die Wirklichkeit. Wer unter einer kognitiven Verzerrung leidet, nimmt die Welt nämlich nicht so wahr, wie sie tatsächlich ist.

Nehmen wir nun etwa die Frage: „Das bloße Liebkosen/Fummel eines Kindes ist nicht so schlimm wie das Eindringen in ein Kind und wird das Kind wahrscheinlich nicht so stark beeinträchtigen.“ Die Antwort dazu erfolgt (wie bei jeder der Fragen) auf einer 4-Punkte-Skala, die von 1 (trifft nicht zu) bis 4 (stimmt stark zu) reicht.

Wer nicht glauben mag, dass eine Hand am Po genauso schlimm für ein Kind ist eine anale oder vaginale Vergewaltigung leidet an einer kognitiven Verzerrung in Hinblick auf die angebliche Wirklichkeit und hat bereits 4 Punkte gesammelt, um am Ende der Auswertung als Mensch mit angeblich Straftat-begünstigender Einstellung hingestellt zu werden.

Es gib für echte Gläubige eben nur schwerste Straftaten. Der minder schwere Fall ist dogmatisch abgeschafft, Petting genauso schrecklich (Seelenmord !!!) wie eine Vergewaltigung. Ketzer, die gedanklich gegen diese reine Lehre verstoßen, haben eine Straftat-begünstigende Einstellung und sind pro-pädophil.

Sogar Gedanken werden mit Taten gleichgesetzt. Frage: „Sexuelle Gedanken und Fantasien über ein Kind zu haben, ist nicht so schlimm, weil es dem Kind zumindest nicht wirklich schadet.“ Wer zustimmt, hat eine kognitive Verzerrung (weil sexuelle Fantasien nach Meinung der Fragesteller anscheinend ebenso schlimm sind, wie sexuelle Übergriffe) und damit weitere 4 Punkte gesammelt.

Nicht alle Fragen sind gleich unterirdisch, das Niveau ist in der Summe aber erschreckend.

Fazit

Es wäre schön, wenn das Ergebnis der Studie von „Kein Täter werden“ ein Umdenken bei den Verantwortlichen bewirken könnte und ihren vielleicht die Erkenntnis vermittelt, dass es für die Prävention von Kindesmissbrauch nichts bringt, vermeintlich Straftat-begünstigende Einstellungen zu bekämpfen.

Ja, es wäre schön. Zu schön. um wahr zu sein.

Ansonsten dürfte die Studie ziemlich wertlos sein, weil Dinge als gleich behandelt und ausgewertet werden, die nicht gleich sind.

Es wird nicht zwischen Petting und Anal-/Vaginalverkehr unterschieden. Posing-Bildern, virtuelle Kinderpornographie und Kinderpornographie landen gemeinsam im Topf Missbrauchsbilder. Genauso landet alles im Topf Kindesmissbrauch. Liebesbeziehung, willentliche Einwilligung, Drohungen, Zwang und Gewalt – für die Forscher von „Kein Täter werden“ alles dasselbe.

Das Ergebnis ist vorhersehbar: für die Tonne.

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