Kindliche Sexualität

Ich habe vor einiger Zeit das Buch „Herausforderung Pädophilie. Beratung, Selbsthilfe, Prävention“ von Claudia Schwarze und Dr. Gernot Hahn gelesen. Das Buch stammt aus dem Umfeld des Projekts „Kein Täter werden“. Es beschreibt die Situation und Gefühlslage von Pädophilen in weiten Teilen gut und sensibel. Trotzdem kann ich es nur bedingt empfehlen.

Das Buch wird seiner Präventions-Agenda gerecht, indem jeder sexuelle Kontakt eines Kindes mit einem Erwachsenen als Mißbrauch und zwangsläufige Schädigung des Kindes dargestellt wird. Ich bin zwar offen für Argumente, auch solche, die mir nicht in den Kram passen und meinen Wünschen zum Wesen der Welt entgegenstehen – aber sie müssen schon fundiert sein. Genau daran fehlt es aber.

Einer der zentralen Abschnitte, mit denen die These der Autoren im Buch untermauert wird, ist ein längerer Exkurs zur kindlichen Sexualität. Ich stelle die dortige Darstellung zur kindlichen Sexualität nicht in Frage, aber die Schlußfolgerungen dazu scheinen mir äußerst zweifelhaft und halten einer kritischen Überprüfung meiner Meinung nach nicht stand.

Erfreulicherweise ist dieser Exkurs ungekürzt Bestandteil des Download-Materials zum Buch, das man auf der Webseite des Verlages herunterladen kann.

Ich werde mich nun detailliert damit auseinandersetzen und dafür die Passagen des Exkurses auch zitieren.

Kindliche Sexualität bezeichnet die sexuelle Entwicklung von der Geburt bis zur Pubertät (WAN-ZECK-SIELERT 2008). Kinder sind nicht asexuell, ihr sexuelles Erleben unterscheidet sich jedoch wesentlich von dem Erwachsener. Kinder begreifen die Welt durch Beobachtung und Erfahrung. Dinge werden genau untersucht, angefasst, ausprobiert. Der eigene Körper ist ein spannendes Objekt, mit vielfältigen Funktionen, Besonderheiten und Merkmalen. Die kindliche sexuelle Entwicklung ist geprägt durch einen Lernprozess, den Kinder aus ihrem eigenen Bedürfnis nach Entdecken, Experimentieren und Erfahrungensammeln heraus durchlaufen. Erst in der Pubertät ist das sexuelle Erleben und Verhalten allmählich mit dem von Erwachsenen vergleichbar.

Hier ist noch nichts zu lesen, was zum Schluß verleiten könnte, dass sexuelle Kontakte mit Kindern für diese schädlich sein könnten. Entdecken, Experimentieren, Erfahrungensammeln ist nichts, was notwendigerweise alleine oder lediglich mit Gleichaltrigen ablaufen muss. Sehr oft werden Kinder dabei begleitet und entweder an die Hand genommen oder aus dem Hintergrund unterstützt.

Wichtig ist auch die Feststellung, dass das sexuelle Erleben und Verhalten in der Pubertät mit dem von Erwachsenen vergleichbar wird.

Die Sexualität von Kindern ist gekennzeichnet von Spontaneität, Neugier und Unbefangenheit. Die Erregbarkeit von Kindern ist durch alle Sinneswahrnehmungen möglich und kann durch unterschiedliche Reize erfolgen. Bei Säuglingen und Kleinkindern können Wärme, Schmusen oder Stillen sexuelle Reflexe in Form von Erektionen des Penis oder der Klitoris auslösen. Kinder nehmen über die Haut des gesamten Körpers Berührungen als angenehm und lustvoll wahr. Zudem kann man bereits früh beobachten, dass Kinder ihre Genitalien berühren und sich durch Reiben oder Herumspielen selbst stimulieren. Dabei kann es sogar zu einer Art sexuellem Höhepunkt kommen. Diesen kann man sich – ähnlich wie das Gähnen bei Müdigkeit – als einen rein körperlichen Reflex vorstellen.

Es macht für Kinder keinen Unterschied, ob sie die Wärme auf der nackten Haut spüren, gekitzelt werden oder sich am Geschlecht berühren. Das alles sind sinnliche, angenehme Eindrücke. Diese unterschiedlichen Genussmöglichkeiten werden auch nicht bewertet. Es geht einfach darum, Situationen zu suchen, die sich gut anfühlen.

Auch hier ist nichts zu lesen, was darauf schließen ließe, dass ein Kind durch einen sexuellen Kontakt geschädigt werden könnte. Wesentlich für die hier geschilderte vorpubertäre kindliche Sexualität scheint, dass es dem Kind um eigene Befriedigung und nicht um die Befriedigung eines anderen geht.

Aus dem Text lässt sich die Forderung ableiten, dass sich die Situation für das Kind gut anfühlen soll. Das sich die Situation für den anderen gut anfühlen soll, gilt aber eigentlich für jeden einvernehmlichen sexuellen Kontakt.

Daher ist die eigene Stimulation der Genitalien auch in keiner Weise mit der Selbstbefriedigung eines Erwachsenen vergleichbar. Das Erleben von Lust ist bei Kindern nicht an eine sexuelle Erfahrung geknüpft, es gibt keine sexuellen Fantasien oder Vorstellungen von Berührungen mit oder von anderen Personen. Es ist eine rein sensorisch-körperliche Erfahrung, die sie völlig egozentrisch, d.h. auf sich bezogen, erleben. Anders als Erwachsene gehen Kinder mit ihrem Körper unbefangen, spontan und offen um. Sie müssen sich in ihrer Suche nach lustvollem Erleben nicht begrenzen. Sie haben noch keine Schamgefühle, weil sie keine zwischenmenschliche Sexualität und damit verbundene gesellschaftliche Normen kennen. Aus ihrer Sicht ist es normal und unproblematisch, wenn sie in der Öffentlichkeit die Hand in ihre Unterhosen schieben oder ihrer Tante das T-Shirt hochziehen, um den Busen anzufassen. Dies sind keine sexualisierten Verhaltensweisen, sondern unbedarftes Befriedigen der eigenen Bedürfnisse. Andere Menschen und deren Empfinden spielen dabei keine Rolle. Diese im Kleinkindalter von Neugier und Experimentierlust geprägten Verhaltensweisen erfahren ab circa dem dritten Lebensjahr eine Konfrontation mit der Umwelt: Die Wahrnehmung, dass es Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gibt; die Erfahrung, dass andere Kinder oder Erwachsene einschränkend auf bestimmte, vermeintlich sexuelle Verhaltensweisen reagieren; die Vermittlung von Normen und Regeln; das soziale Klima, das von Schamgefühlen geprägt ist – all dies zieht eine Reihe von Lernprozessen nach sich. Gleichzeitig findet eine Selbsterkundung des Körpers und Stimulation der Genitalien über die gesamte Kindheit hinweg weiter statt.

Ab dem dritten Lebensjahr beginnen auch die sogenannten Doktorspiele mit anderen Kindern, bei denen sie gegenseitig die Geschlechtsunterschiede erkunden. Die Kinder nutzen verschiedenste Situationen, z.B. beim gemeinsamen Toilettengang oder beim Schmusen im Bett, um sich nackt anzusehen und ihre Geschlechtsteile zu erforschen. Ihr Ziel ist dabei nicht, sexuelle Erregung oder einen Höhepunkt zu empfinden, sondern lediglich die Neugier zu stillen. Die dabei manchmal auftretende sexuelle Erregung ist quasi eher ein Nebenprodukt. Sexuelle Höhepunkte erleben sie nicht durch Berührungen von anderen, sondern nur durch eigene Stimulation.

Für diese Entdeckungstouren des Körpers machen Kinder keinen Unterschied, mit wem sie die körperliche Nähe teilen. Es kommen alle Personen – Kinder und Erwachsene – infrage, mit denen sie viel zusammen sind. Sie haben keinen »festen Sexualpartner«, wie es bei Erwachsenen üblich ist. Mit den Berührungen ist auch kein Ausdruck von Liebe oder Zuneigung verknüpft. Sie streben daher auch keine gegenseitige Befriedigung oder einen Geschlechtsverkehr an. Es ist ein reines Entdeckungsspiel, das mit der erwachsenen Sexualität nichts gemeinsam hat.

Hier wird sogar noch betont, dass für Kinder im Doktorspielalter keinen Unterschied macht, mit wem sie körperliche Nähe teilen. Wieder ist ihr Erleben im Kern egozentrisch geschildert.

Es findet sich aber nichts, was darauf hindeutet, dass ein Doktorspiel mit einem Erwachsenen für die weitere Entwicklung des Kindes problematischer sein könnte, als das Doktorspiel mit einem gleichaltrigen Kind.

Ab dem fünften Lebensjahr lässt das Interesse an den Doktorspielen wieder nach. Die Kinder haben durch die Reaktionen des Umfelds Schamgrenzen erlernt und verinnerlicht, sodass sie sich mit ihrer Neugier und auch mit ihrem Masturbationsverhalten zurücknehmen. Sie suchen nun eher unbeobachtete Situationen mit Gleichaltrigen auf. Im Grundschulalter beginnt die Zeit der ersten Verliebtheiten. Hier tritt erstmals ein auf ein bestimmtes Kind bezogenes Zärtlichkeitsbedürfnis auf. Aus der Menge der Kindergarten- oder Schulkinder sticht eines heraus, das sie besonders bewundern. Die gesuchten Zärtlichkeiten enden dabei beim Händchenhalten, Kuscheln oder Küsschen. Das Verliebtsein tritt nicht selten gleichgeschlechtlich auf, da auf dieser Entwicklungsstufe mehr Zeit mit gleichgeschlechtlichen Kindern verbracht wird.

Kinder ahmen Verhalten nach und probieren so neue Möglichkeiten aus. Wie beim » Lehrer-Spielen « oder bei » Vater-Mutter-Kind« werden auch sexuelle Verhaltensweisen beim »Liebe-machen-Spielen « imitiert. Das ist also kein sexuelles Verhalten, sondern Rollenspiel, Experiment oder die Suche nach einer lustvollen Erfahrung. Es steckt kein Begehren, kein Wunsch nach Geschlechtsverkehr oder einem Orgasmus dahinter wie in der erwachsenen Sexualität. Letztere ist zielgerichteter, absichtsvoller und mit sexueller Erfahrung verknüpft. Ähnlich wie das Kind mit Genuss an einer Kaugummizigarette zieht und nichts vom Geschmack und der Wirkung einer richtigen Zigarette weiß, ahnt es nicht, was es da genau nachahmt, wenn es stöhnend mit einem anderen Kind aufeinanderliegt.

Diese Spiele und Handlungen werden weiterhin nicht mit sexuellen Fantasien, Liebe oder Zuneigung in Verbindung gebracht. Häufig leben Kinder ihre sexuelle Neugier nicht mit dem Kind aus, in das sie verliebt sind, sondern suchen sich ein anderes. Im Gegensatz zu Erwachsenen ist demnach Zuneigung oder Verliebtheit nicht mit dem Wunsch nach sexuellem Höhepunkt oder Vereinigung mit der geliebten Person verbunden. Umgekehrt werden sexuelle Handlungen und Gefühle auch nicht genutzt, um Beziehungen oder Nähe herzustellen, wie es in der erwachsenen Sexualität üblich ist.

Die geschilderten ersten Verliebtheiten lassen schon Ähnlichkeiten mit dem späteren, erwachsenen, auf einen Partner und gemeinsame Befriedigung gerichteten Interesse erkennen. Das Geschlecht spielt für das Kind nach dieser Schilderung noch keine Rolle. Allerdings richtet sich die Verliebtheit den Schilderungen zufolge auf ein gleichaltriges Kind.

Etwas unklar bleibt der Text, wenn festgehalten wird, dass Kinder „häufig“ ihre sexuelle Neugier nicht mit dem Kind befriedigen, in das sie verliebt sind, sondern sich ein anderes suchen. Wie häufig? Zu 20 Prozent? Zu 70 Prozent? Dann würden sie ja im Umkehrschluß zu 80 Prozent (bzw. 30 Prozent) das Kind auswählen, in das sie verliebt sind. Jedenfalls suggeriert „häufig“ dass es durchaus vorkommt und auch nicht unbedingt selten ist, dass der zur Befriedigung der sexuellen Neugier auserkorene Partner die Person ist, in die das Kind auch verliebt ist.

Trotz der ständig wiederkehrenden Betonung, dass die (vorpubertäre) kindliche Sexualität mit der erwachsenen Sexualität nicht zu vergleichen ist, liefert die Darstellung vorpubertärer kindlicher Sexualität, um die es bis hierher geht, keine zwingenden Argumente, dass ein sexueller Kontakt mit einem Erwachsenen für das Kind schädlich sein muss.

Wesentlich scheint allerdings, dass dabei das Kind klar an erster Stelle stehen muss und der Erwachsene sich bezüglich irgendwelcher Wünsche, die über kindgerechte Sexualität hinausgehen; zurückhalten muss. Je jünger ein Kind noch ist, desto größer sind allerdings auch bei mir die Bedenken, dass ein Kind eben doch überfordert und geschädigt werden könnte.

Erst mit Beginn der Pubertät entwickeln Kinder einen Sinn für Erotik und Sexualität und entdecken Lust als eigenständige, faszinierende Dimension. Die Häufigkeit der Masturbation nimmt zu und sie ist nun oft begleitet von Träumen und sexuellen Fantasien. Informationen rund um die Sexualität werden in Zeitschriften, Büchern und Internet neugierig aufgesogen. Bildmaterialien oder erotisch-pornografische Geschichten geben Impulse für das eigene Kopfkino und regen zum Ausprobieren verschiedener Praktiken bei der Selbstbefriedigung an. Außerdem werden sexuelle Gefühle erstmals mit Beziehungswünschen zu einer bestimmten Person verknüpft. jugendliche sehnen sich nach Zärtlichkeiten, Streicheln, Nacktheit und Petting mit dem Mädchen oder Jungen, in das oder in den sie sich verliebt haben. Nicht selten beziehen sich diese Fantasien auf Musik- oder Kinostars.

Im Grunde wird es für mich persönlich erst an dieser Stelle interessant, da ich selbst sexuell ja gerade an (männlichen) Kindern in der Pubertät interessiert bin. Die vorangestellten Ausführungen zu vorpubertären Kindern sind für mich eher von akademischem Interesse und für meine eigenen Wünsche nicht allzu bedeutungsvoll.

Die Sexualität, die hier für pubertäre Kinder geschildert wird, ist im Grunde Erwachsenen-Sexualität. Es wird sogar noch erwähnt, dass sich die Fantasien nicht selten auf Musik- oder Kinostars beziehen. Das Alter der Musik- und Kinostars ist zwar nicht erwähnt, aber ganz überwiegend sind diese ja im Erwachsenenalter.

Die Schlußfolgerung, die sich für mich aufdrängt: ein typischer pubertierenden Junge (oder ein Mädchen) ist mit einem Erwachsenen sexuell kompatibel.

Mit Eintritt in die Pubertät und den damit verbundenen körperlichen Veränderungen entwickelt sich auch ein Körperselbstbild. Die Frage der Attraktivität steht im Vordergrund, die sehr das Selbstbewusstsein und den Umgang mit Gleichaltrigen bestimmt. Es werden erste Erfahrungen mit zwischenmenschlichen Sexualkontakten gemacht. Alles ist neu und mit großer Unsicherheit behaftet. Eine gesunde sexuelle Entwicklung mit einem positiven Körperbild ist stark abhängig von den Erfahrungen, die das pubertierende Kind macht. Sexuelle Kontakte mit weitaus älteren Erwachsenen, die eine vertrauensvolle Beziehung zu dem Kind für ihre eigenen Bedürfnisse (aus) nutzen, können diese gesunde Entwicklung schwerwiegend stören.

Hier nun also die Verdammung. Es droht auf einmal (und erstmals im gesamten Text zur kindlichen Sexualität) eine schwerwiegende Störung!

Allerdings wird dies lediglich als Möglichkeit („können“) für Erwachsene geschildert, die eine vertrauensvolle Beziehung zu einem Kind für ihre eigenen Bedürfnisse ausnutzen.

Was aber ist mit Erwachsenen, die eine vertrauensvolle und liebevolle Beziehung mit dem Jungen (oder Mädchen) haben und ihn nicht ausnutzen, zum Beispiel, weil sie in den Jungen verliebt sind und ihn für den wichtigsten Menschen der Welt halten? Ein Pädo liebt seinen Jungen und es gibt für das Selbstbewußtsein nichts besseres, als sich geliebt zu fühlen.

Mir erschließt sich nicht, warum ein (in der Pubertät oft entwicklungsbedingt hypersexueller und hormontriefender) Gleichaltriger ein besserer, rücksichtsvollerer oder „sichererer“ Sexualpartner sein sollte, als ein lebenserfahrener Erwachsener.

Der Schlußsatz könnte ebensogut lauten: „Sexuelle Kontakte mit Gleichaltrigen, die eine vertrauensvolle Beziehung für ihre eigenen Bedürfnisse (aus) nutzen, können diese gesunde Entwicklung schwerwiegend stören.“

Die Gefahr besteht ursächlich nicht im Altersunterschied, sondern in der Art, wie der Beziehungspartner behandelt wird. Wenn ein Mensch einen anderen schlecht behandelt, ist es Missbrauch und es drohen Schäden durch diesen Mißbrauch. Wenn ein Sexualkontakt freiwillig stattfindet und der eine den anderen nicht schlecht, sondern gut behandelt, dann ist alles in Ordnung und es sind auch keine Schäden zu erwarten.

3 Kommentare zu „Kindliche Sexualität

  1. „Ihr Ziel ist dabei nicht, sexuelle Erregung oder einen Höhepunkt zu empfinden, sondern lediglich die Neugier zu stillen. Die dabei manchmal auftretende sexuelle Erregung ist quasi eher ein Nebenprodukt. Sexuelle Höhepunkte erleben sie nicht durch Berührungen von anderen, sondern nur durch eigene Stimulation.“

    Das ist sachlich falsch. Orgasmen entstehen auch bei Kindern schon durch entsprechende Berührungen der eigenen Geschlechtsteile auch wenn die von anderen Menschen vorgenommen werden. Und das eigene lustvolle Berühren anderer Menschen ist auch bei Kindern schon wichtiger Teil sexueller Spiele.

    Dass all dies rein egoistisch ausgerichtet ist, stimmt. Das macht aber gerade auch die Doktorspiele mit anderen Kindern eher gefährlicher als die mit pädophilen Erwachsenen. Schließlich ist das andere Kind nur rein egoistisch an den Sexspielen mit ihm interessiert, also viel eher interessiert, es auszunutzen.

    Dass die Natur mit der aktuellen physischen Geschlechtsreife auch die dazugehörenden emotionalem Elemente (insb. Wunsch nach Sex mit dem Partner, in den man sich verliebt hat) bereitstellt, ist klar, alles andere wäre unnatürlich.

    Die Verschiedenheit der kindlichen Sexualität macht den Sex mit Kindern jedoch nicht gefährlich für diese, sondern schützt sie. Eben weil sie nicht verliebt sind, eben weil sie Sexspiele rein egoistisch betreiben, können sie gar nicht ausgenutzt werden in dem Sinne, in dem Altruisten oder Verliebte ausgenutzt und betrogen werden können. Wenn sie Sex haben, und nicht dazu gezwungen werden, dann tun sie das nur, weil sie selbst etwas davon haben. Wenn man hingegen im üblichen Sinn ausgenutzt wurde, hat man dabei etwas getan, wovon man nichts hatte, was einem nur geschadet hat.

    (Und die einzige Bedeutung, die man hier dem Wort „ausnutzen“ zubilligen kann, ist, dass der Erwachsene möglicherweise weniger bezahlt als für eine erwachsene Prostituierte, die die Preise kennt.)

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  2. Pädophilen sollte man das Glied amputieren, eine so genannte Penektomie durchführen. Anschließend sollten sie zu harter Arbeit gezwungen werden. Das psychische Erleben als Eunuch soll ihnen verdeutlichen welchen Stellenwert sie in der deutschen Volksgemeinschaft haben, nämlich noch unter den Schwuchteln und Lesben

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    1. Dein Kommentar zeigt, wie viel blinde, irrationale Wut es gibt. Er beweist, dass Pädophile, die für ihre Neigung nichts können, nicht nur diskriminiert und geächtet, sondern bedroht und angegriffen werden.

      Bei Angriffen wird normalerweise nicht das Opfer als Problem wahrgenommen, sondern der Angreifer. Vielleicht trägst du mit deinem agressiven Ausbruch ja ungewollt dazu bei, dass die Welt ein wenig toleranter wird.

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